14 Jahre spielte Running Back Adrian Peterson in der NFL und dominierte die Liga zeitweise nach Belieben. Seine beste Zeit hatte er in Minnesota, wo ihm nun eine ganz besondere Ehre zuteil werden wird.
Der mittlerweile 41-Jährige wird in diesem Herbst in den Ring of Honor der Minnesota Vikings aufgenommen. Das gab die Franchise am Montag bekannt. Die Ehrung erfolgt ein Jahr bevor Peterson erstmals für die Wahl in die Pro Football Hall of Fame infrage kommt.
Der frühere Running Back war in der vergangenen Woche zu Gast in den bei den Vikings, um bei einem Rookie-Minicamp mit den jungen Spielern zu sprechen. Während eines Interviews mit dem vereinseigenen TV-Format überraschte ihn Vikings-Legende John Randle mit der Nachricht.
"Das ist ein besonderer Moment und etwas, wovon ich lange geträumt habe", sagte Peterson anschließend. "Mein Name wird dort mit den größten Spielern dieser Organisation stehen. Das bedeutet mir sehr viel."
Peterson spielte von 2007 bis 2016 für Minnesota und hält bis heute die Franchise-Rekorde für die meisten erlaufenen Yards (11.747) und Touchdowns (97). Besonders in Erinnerung bleibt seine MVP-Saison 2012, als er die Vikings nahezu im Alleingang in die Playoffs führte.
NFL: Prügel-Eklat überschattet Vikings-Zeit
Überschattet wurde seine Zeit in Minnesota allerdings von einem Vorfall im Jahr 2014. Nach der Festnahme wegen Körperverletzung an seinem Sohn wurde Peterson auf die Exempt List der NFL gesetzt und später für die letzten sechs Saisonspiele gesperrt. Eine Haftstrafe sowie eine Verurteilung wegen eines Verbrechens konnte er vermeiden. Bereits 2015 meldete er sich eindrucksvoll zurück und führte die Liga erneut bei Laufversuchen und Rushing Yards an.
Nach seinem Abschied aus Minnesota spielte Peterson noch für die New Orleans Saints, Arizona Cardinals, Washington Commanders, Detroit Lions, Tennessee Titans und Seattle Seahawks. Mit insgesamt 14.918 Rushing Yards und 120 Touchdowns belegt er jeweils Rang fünf in der ewigen NFL-Bestenliste.
"Seit wir Adrian im NFL Draft 2007 ausgewählt haben, war er ein Spieler, der diese Franchise geprägt hat", erklärte Vikings-Eigentümer Mark Wilf. "Seine historische MVP-Saison 2012 bleibt unvergessen, aber vor allem seine konstanten Leistungen über zehn Jahre hinweg machen ihn zu einem der größten Vikings-Spieler aller Zeiten."



































