Die Indianapolis Colts haben am Montag überraschend einen eigentlich abgeschriebenen Spieler zum freiwilligen Workout in der NFL begrüßt.
Zur Überraschung vieler erschien Quarterback Anthony Richardson am Montag zum freiwilligen Workout der Indianapolis Colts. Zuvor war er solchen Einheiten in den vergangenen zwei Wochen ferngeblieben, wie unter anderem "ESPN" berichtete.
Richardson hatte vor Monaten einen Trade gefordert und die Colts waren gewillt, ihm in dieser Sache entgegenzukommen. Da die Colts aber bislang keinen Tradepartner gefunden haben, entschloss sich Richardson nun offenbar dazu, am Ende doch zu trainieren.
Am Freitag hatten die Colts indes die Fifth-Year Option im Vertrag ihres Erstrundenpicks von 2023 erwartungsgemäß verstreichen lassen. Der 1. Mai ist jährlich die Deadline für Teams, diese Option für ihre früheren Erstrundenpicks zu ziehen. Für Richardson hätte dies ein garantiertes Gehalt von 22 Millionen Dollar in der Saison 2027 bedeutet.
Richardson könnte bis Saisonende bleiben
Sollte es nun also tatsächlich zu keinem Trade mehr kommen, würde Richardsons Vertrag am Saisonende 2026 ohnehin auslaufen. Einen Verbleib bis Saisonende hatte etwa General Manager Chris Ballard jüngst zumindest nicht ausgeschlossen.
Richardson hatte im Februar einen Trade gefordert, nachdem er zuletzt nach zahlreichen Verletzungen vor Saisonstart 2025 seinen Starter-Job an den damaligen Neuzugang Daniel Jones verloren hatte. Jener Jones, der sich gerade von einem Achillessehnenriss erholt, hatte kürzlich einen neuen Zweijahresvertrag über 88 Millionen Dollar unterschrieben und wird bei seiner Rückkehr als Starter weitermachen.
Doch selbst wenn Richardson fit war - er absolvierte von 2023 bis 2025 nur 17 von 51 möglichen Spielen (15 Starts) -, zeigte er selten Leistungen, die ihn für weitere Starts empfohlen hätten. In seinen 17 Spielen brachte er unter anderem lediglich 50,6 Prozent seiner Pässe an und warf auch nur elf Touchdowns, denen 13 Interceptions gegenüber standen.



































