Die Pittsburgh Steelers gehen weiterhin davon aus, dass Aaron Rodgers auch 2026 ihr Quarterback sein wird – dennoch hat sich das NFL-Team abgesichert.
Teambesitzer Art Rooney II bestätigte, dass der Klub den selten gebrauchten Unristricted Free Agent Tender für Rodgers genutzt hat. Hintergrund: Sollte sich der 42-Jährige wider Erwarten doch für ein anderes Team entscheiden, hätten die Steelers Anspruch auf einen Compensatory Pick im Draft.
"Das Wichtigste an diesem Tender ist die Möglichkeit auf einen Compensatory Pick, falls Aaron sich für ein anderes Team entscheidet", erklärte Rooney im Interview mit dem "NFL Network". "Wir erwarten das nicht, aber man weiß nie."
Der Schritt ist eher formaler Natur und musste bis zu einer bestimmten Frist erfolgen. Laut Rooney wurden Rodgers und dessen Berater im Vorfeld informiert. "Das ist kein besonders großes Thema, aber eine Absicherung für den unwahrscheinlichen Fall", so der Steelers-Boss weiter.
NFL: Rodgers-Entscheidung steht weiter aus
Bereits beim jährlichen NFL Meeting im Frühjahr hatte Rooney gehofft, zeitnah Klarheit über die Zukunft des Routiniers zu bekommen – idealerweise noch vor dem Draft. Die Entscheidung lässt jedoch weiterhin auf sich warten.
Dennoch zeigen sich die Steelers optimistisch: "Wir stehen regelmäßig in Kontakt mit Aaron. Er hält uns über seine Pläne auf dem Laufenden", sagte Rooney. "Ich dachte zwar, es wäre schon entschieden, aber ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten Wochen zu einer Lösung kommen."
Für den Fall der Fälle, dass Rodgers seine NFL-Karriere beendet, haben die Pittsburgh Steelers im Draft auf der Quarterback-Position nachgelegt. In der dritten Runde holte man Drew Allar. Er gesellt sich für den Moment zu Will Howard und Mason Rudolph.
Bis Rodgers seine Entscheidung trifft ist dieses Trio also der Status Quo im Quarterback-Raum der Steelers.



































