In der vergangenen Saison ließ Quarterback J.J. McCarthy große Zweifel daran aufkommen, ob er der Quarterback der Zukunft für das Team aus dem hohen Norden sein kann. Mit Kyler Murray kam in der Offseason ein erfahrener Spielmacher hinzu, der den Youngster nicht nur unterstützen, sondern auch richtig herausfordern soll. Noch ist offen, wer sich die Rolle als Starter sichern kann.
Die Minnesota Vikings planen laut Tom Pelissero, Insider beim NFL Network, einen "echten Wettbewerb" zwischen J.J. McCarthy und Kyler Murray auszurufen. "Beide werden mit der Überzeugung in diesen Kampf gehen, dass sie sich den Job sichern werden. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie freundschaftlich die Stimmung im Quarterback-Raum sein wird. Es wird sehr umkämpft sein", verriet er in The Rich Eisen Show.
Aus dem Team-Umfeld sei zu hören, dass die "Situation wirklich völlig offen und das Trainerteam unvoreingenommen ist", legte er nach. Die Zweifel an McCarthy, der in seiner zweiten Saison bei den Vikes nur selten wirklich überzeugen konnte, scheinen zu wachsen. Zwar beendete das Team die Saison mit einer positiven 9-8-Bilanz, immer wieder musste der Spielmacher aber verletzungsbedingt passen.
Justin Jefferson setzt auf Kyler Murray
Im März sicherte man sich daher die Dienste von Murray, der zuvor bei den Arizona Cardinals vor die Tür gesetzt worden war. In der abgelaufenen Spielzeit kam Murray verletzungsbedingt lediglich auf fünf Partien, in denen es der Nummer-1-Pick von 2019 auf 962 Yards und 6 Touchdowns brachte. Die Hoffnungen auf eine bessere Zukunft der Vikings hatte der Routinier dennoch geweckt - zumindest bei einem Superstar.
"Ich freue mich definitiv auf viele Big Plays von Kyler. Ich freue mich definitiv auf seine Schnelligkeit, seine Wendigkeit und seine Wurfkraft, die er im Laufe der Jahre unzählige Male unter Beweis gestellt hat", hatte Justin Jefferson vor einigen Woche verlauten lassen und nachgelegt, es sei "wirklich gut, dass wir ein bisschen mehr Talent in die Kabine holen und dort etwas für Schwung sorgen".
Ein Seitenhieb in Richtung von McCarthy. Der Erstrundenpick von 2024 müsse sich also "ein bisschen mehr ins Zeug legen", stichelte Jefferson weiter: "Es ist also gut für ihn, diesen Druck zu spüren, sich wirklich zu konzentrieren und sich zu sagen: 'Entweder jetzt oder ich rutsche wieder in den Hintergrund.' Es geht also darum, wer für diesen Moment bereit ist und wer bereit ist, einen Schritt nach vorn zu machen und die Initiative zu ergreifen.



































