Aaron Rodgers wird sich an diesem Wochenende mit den Pittsburgh Steelers treffen und man geht davon aus, dass er damit auch in der kommenden Saison für das Team aus Pennsylvania in der NFL spielen wird.
Das berichtete Ian Rapoport vom "NFL Network" am Donnerstag, während ein Bericht von "ESPN" betonte, dass es bis jetzt noch nicht zu einer Einigung zwischen dem Team und dem Quarterback gekommen ist. Die Steelers halten ab Freitag ihr diesjähriges Rookie-Minicamp ab.
Die Saga um eine mögliche Rückkehr von Rodgers nach Pittsburgh findet damit womöglich ein Ende, nachdem Teampräsident Art Rooney II noch in der vergangenen Woche gegenüber dem "NFL Network" erklärt hatte, dass sich diese Situation zeitnah klären würde. Zuvor allerdings hatte er noch beim League Meeting Ende März gesagt, dass er mit einer Entscheidung von Rodgers vor dem Draft rechnete. Dazu kam es offenkundig nicht.
Derweil hatten sowohl General Manager Omar Khan als auch Head Coach Mike McCarthy in der jüngeren Vergangenheit erklärt, Rodgers nicht zeitlich unter Druck setzen zu wollen. Khan deutete lediglich an, gute Gespräche mit Rodgers geführt zu haben.
Rodgers unterschrieb 2025 erst im Juni
Ende April belegten die Steelers Rodgers derweil mit dem selten zur Anwendung kommenden UFA Tender, was ihnen zusichert, dass sie einen Compensatory Draftpick bekommen würden, wenn er jetzt noch woanders unterschreiben sollte. Unterschreibt er diesen jedoch, stünde ihm ein um zehn Prozent höheres Gehalt als im Vorjahr zu, was für Rodgers 15 Millionen Dollar wären. Zudem hätte Pittsburgh das alleinige Verhandlungsrecht mit Rodgers ab dem 22. Juli oder dem ersten Tag des Training Camp der Steelers.
Rodgers schloss sich den Steelers zur vergangenen Saison nach zwei Jahren bei den New York Jets an. Auch im Vorjahr ließ er mit einer Entscheidung lange auf sich warten. Am Ende unterschrieb er für 13,65 Millionen Dollar Anfang Juni. Rodgers absolvierte 16 der 17 Spiele und führte das Team zu einer 10-6-Bilanz in seinen Starts. Sein Team gewann die AFC North, schied anschließend jedoch gegen die Houston Texans in der ersten Playoff-Runde aus.



































