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Ikone vor 30. Weltcup-Saison?

Entscheidung über Karriereende von Ammann gefallen

Simon Ammann bleibt dem Skispringen mindestens ein weiteres Jahr erhalten
Simon Ammann bleibt dem Skispringen mindestens ein weiteres Jahr erhalten
Foto: © IMAGO/GEPA pictures/ Gabriel Lopez
21. April 2026, 09:22
sport.de
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Hinter Simon Ammann liegt eine enttäuschende Saison. Zwischenzeitlich hatte die Schweizer Skisprung-Ikone ihren Weltcup-Startplatz verloren, auch die angepeilte, historische achte Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 verpasste der 44-Jährige, der aber nach Angaben von Cheftrainer Bine Norcic noch immer nicht genug hat.

"Simon macht weiter. Ich werde mit ihm die neue Saison planen", verkündete der Nationalcoach im "Blick"-Interview die Zukunftsentscheidung von Simon Ammann: "Er ist sehr motiviert. Ich bin überzeugt, dass wir im Sommer weitere Schritte nach vorne machen können." Im vergangenen Winter pendelte der Routinier noch zwischen A- und B-Kader.

Ausgerechnet vor den Olympischen Winterspielen in Italien war Ammann dann so tief im Formloch gefangen, dass der 19-jährige Felix Trunz seinen Startplatz beim Saisonhighlight erhielt. Mit seiner achten Teilnahme hätte der Doppel-Olympiasieger der Spiele von Salt Lake City 2002 und Vancouver 2010 einen Rekord einstellen können. Acht Starts können bislang nur Claudia Pechstein und Japans "Flugsaurier" Noriaki Kasai für sich beanspruchen.

Skispringen: Ammann muss um Platz im A-Aufgebot kämpfen

Neben seinen Olympia-Erfolgen gewann Ammann in seiner langen Karriere unter anderem 2009/10 den Gesamtweltcup, holte bei Weltmeisterschaften fünf Medaillen (2 Gold, 1 Silber, 2 Bronze) und landete im Rahmen von Weltcupeinzelspringen oder -fliegen 80 Mal auf dem Podium.  Seinen letzten Weltcupsieg schnappte sich der Eidgenosse am 29. November 2014 im finnischen Kuusamo von der Großschanze. 

Die vergangene Weltcup-Saison, die 29. seiner langen und erfolgreichen Laufbahn, schloss Ammann mit 41 Zählern auf dem geteilten 46. Rang ab. Achtmal gelang es dem Altmeister, sich einen Platz im 2. Durchgang zu erspringen. Über einen 23. Platz in Sapporo Mitte Januar kam der Eidgenosse aber nicht hinaus. 

Die Vorbereitung auf den nächsten Winter nimmt die Schweiz im Mai auf. Sechs Monate hat Ammann dann Zeit, sich für den Weltcup-Kader zu empfehlen. "Da gibt es klare Resultat-Richtlinien. Anhand dieser wird entschieden. Raum für Diskussionen gibt es da keine", stellt Teamchef Joel Bieri auf Nachfrage klar, ob der Doppel-Olympiasieger seinen Platz schon sicher hat.

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