Suche Heute Live
Skispringen
Artikel teilen

Skispringen

"Das war eine Falschmeldung"

Gespräche mit dem DSV? Skisprung-Coach spricht Klartext

Grzegorz Sobczyk war als Erbe für Stefan Horngacher beim DSV gehandelt worden
Grzegorz Sobczyk war als Erbe für Stefan Horngacher beim DSV gehandelt worden
Foto: © IMAGO/JULIA PIATKOWSKA
20. April 2026, 19:57
sport.de
sport.de

Mit Andreas Mitter zauberte der DSV einen überraschenden Nachfolger für den abgetretenen Bundestrainer Stefan Horngacher aus dem Hut. Zuvor waren zahlreiche Kandidaten gehandelt worden, auch der bulgarische Nationalcoach Grzegorz Sobczyk, der Vladimir Zografski in die Weltspitze führte. Gerüchte um einen Wechsel ins deutsche Team dementierte er nun aber deutlich.

Bevor Andreas Mitter als neuer Skisprung-Bundestrainer vorgestellt wurde, galt Grzegorz Sobczyk übereinstimmenden Medienberichten zufolge als aussichtsreicher Kandidat auf das Erbe von Stefan Horngacher, der nach sieben Jahren als DSV-Chefcoach abtrat. Für ihn sprach, dass er die deutschen Weltcup-Athleten bereits bestens kennt.

Weil mit Vladimir Zografski nur ein bulgarischer Skispringer in der Weltspitze vertreten ist, kooperiert der Verband für Zografskis Training mit dem DSV. Sobczyk und Horngacher arbeiteten daher zuletzt eng zusammen, kannten sich bereits aus gemeinsamen Zeiten im Trainerstab der polnischen Skisprung-Elite. Für das Erbe des Österreichers war Sobczyk nach eigener Aussage aber nie ein ernsthafter Kandidat.

Skispringen: DSV-Gerüchte um Sobczyk "eine Falschmeldung"

"Es gab keine Gespräche zwischen mir und dem deutschen Verband", erklärte der Pole gegenüber "WP SportoweFakty": "Das war eine Falschmeldung. Die einzigen Gespräche, die ich geführt habe, betrafen die Frage, ob wir mit Wladim weiterhin mit der deutschen Nationalmannschaft zusammenarbeiten werden." 

Ob die erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Verbände sich fortsetzen wird, soll sich "bei den Treffen in Sofia nächste Woche entscheiden. Wir haben mehrere Optionen, nicht nur aus der deutschen Nationalmannschaft", erklärte der 45-Jährige weiter, der auch mit einer Rückkehr in den polnischen Skisprung-Verband in Verbindung gebracht wird. "Das sind keine zutreffenden Informationen", kommentierte er die Gerüchte.

Dennoch scheint die Zukunft von Sobczyk, der Zografski in der Weltspitze etablierte, offen. "Informationen zu Angeboten möchte ich für mich behalten", bestritt er nicht, auch anderen Optionen zu haben: "Wir werden sehen, was aus den Gesprächen mit dem bulgarischen Verband wird. Es sind größere Investitionen nötig. Ich bin überzeugt, dass sich diese zusätzlichen Mittel auszahlen werden."

Newsticker

Alle News anzeigen