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Mit 2,5 Promille auf dem Fahrrad

Ex-Skispringer nach Suff-Unfall schwer verletzt

Ex-Skispringer Robert Kranjec hatte einen schweren Unfall
Ex-Skispringer Robert Kranjec hatte einen schweren Unfall
Foto: © Socher/ Eibner-Pressefoto
21. April 2026, 18:22
sport.de
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Große Sorgen um den früheren Skispringer Robert Kranjec: Der 44-Jährige verunglückte am vergangenen Freitag schwer mit dem Fahrrad und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die kritischste Phase hat er mittlerweile überstanden, allerdings wartet nun eine lange Reha auf ihn - und Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden.

Der ehemalige slowenische Skispringer Robert Kranjec hat am vergangenen Freitag einen schweren Fahrradunfall erlitten und musste nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert werden. Sein Zustand war zunächst kritisch, wie zuerst die Zeitung "Slovenske novice" berichtete und anschließend auch der nationale Wintersportverband bestätigte. 

Kranjec war laut Angaben der Behörden mit seinem Fahrrad unterwegs, als er aus noch ungeklärten Gründen von der Fahrbahn abkam und gegen einen Bordstein fuhr. Der ehemalige Skispringer stürzte schwer und wurde nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus in Jesenice eingeliefert. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde er anschließend per Hubschrauber in die Universitätsklinik nach Ljubljana geflogen.

Ex-Skisprung-Star stark alkoholisiert

Der slowenische Verband veröffentlichte anschließend eine Stellungnahme und erklärte, dass sich Kranjec mittlerweile wieder in einem stabilen Zustand befindet. "In den kommenden Tagen wird er mit seiner Reha anfangen, die lang und fordernd wird. Im Moment braucht Robert Frieden, Zeit zur Erholung und viel positive Energie", hieß es. 

Ganz und gar nicht positiv war derweil eine Mitteilung der örtlichen Polizei. Sie veröffentlichte das Ergebnis eines Alkoholtests, das erahnen lässt, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Demnach hatte Kranjec bei seinem Unfall 2,5 Promille im Blut. Ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Verkehrsgesetz wurde daher bereits aufgenommen. 

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