Im französischen Biathlonteam ruhen große Hoffnungen auf Voldiya Galmace-Paulin, die sich in der abgelaufenen Saison über starke Leistungen im IBU-Cup ihr Weltcup-Debüt verdiente. Für den kommenden Winter hat die 20-Jährige bereits konkrete Pläne und Ziele.
Unmittelbar nach den französischen Meisterschaften in Prémanon, die eine bewegte Saison mit zahlreichen internationalen Wettkämpfen im IBU-Cup sowie der Premiere im Weltcup abschlossen, ging es für Voldiya Galmace-Paulin zur Erholung nach Thailand.
Dort lud die Biathlon-Hoffnung ihre leeren Akkus wieder auf und richtete den Blick wieder nach vorne. Denn: Die Vorbereitung auf nächsten Winter läuft so langsam an.
Im Gespräch mit dem "Nordic Magazine" blickte Galmace-Paulin auf ihre jüngsten Erlebnisse zurück. "Ich bin zufrieden mit meiner Saison. Ich habe im IBU-Cup-Zirkus viel Erfahrung gesammelt, wo das Niveau im französischen Team nach wie vor hoch ist", betonte die Skijägerin.
Sie sei mit ihren Kolleginnen "regelmäßig vorne mit dabei" gewesen, was eine "tolle Erfahrung war", schwärmte Galmace-Paulin.
IBU-Cup-Champion Botet war "einfach besser"
Dass sie im IBU-Cup am Ende nur knapp am Gesamtsieg vorbeifuhr, ärgert die 20-Jährige laut eigener Aussage nicht (mehr).
"Ich bin nicht besonders sauer, weil ich in jedem Rennen, an dem ich teilnehmen konnte, wirklich alles gegeben habe. Der erste Platz ging an Paula Botet, weil sie auch sehr stark war, besonders im Dezember. Ich bereue nichts, sie war einfach besser", resümierte Galmace-Paulin fair.
Für sie persönlich hatte der Saisonausklang noch ein Highlight parat: Am Holmenkollen durfte die Biathletin erstmals im Weltcup ran. "Ich habe es sehr genossen", machte Galmace-Paulin keinen Hehl daraus, Blut geleckt zu haben.
Und weiter: "Es waren viele Leute da und die Atmosphäre war großartig. Ich war etwas müde, habe aber mein Bestes gegeben und mich an meine Strategie der ganzen Saison gehalten, ohne mir unnötigen Druck zu machen. Ich hoffe, ich bekomme nächste Saison die Chance, zurückzukommen und mich noch zu verbessern!"

