Bei den Olympischen Spielen 2026 sorgte der mittlerweile in Finnland entlassene Skisprung-Trainer Igor Medved für einen Eklat, als er unter starkem Alkoholeinfluss erwischt wurde. Dafür entschuldigte sich der Slowene nun erneut. Gleichzeitig verteidigte er sich aber auch gegen einige Geschichten, die in diesem Zusammenhang über ihn erzählt wurden.
Nachdem es in den letzten Wochen deutlich ruhiger um Skisprung-Trainer Igor Medved geworden war, hat der Slowene im Interview mit der Sportzeitung "Ekipa" nun erstmals ausführlich über den Alkohol-Eklat bei den Olympischen Spielen gesprochen, in dessen Zuge er zunächst suspendiert und später vom finnischen Verband rausgeschmissen wurde.
"Ich habe einen Fehler gemacht, für den ich mich entschuldigt habe. Es passierte nicht während meiner Arbeitszeit und ich habe niemandem geschadet. Ob die Entscheidung des finnischen Verbandes zu hart war oder nicht, ist ihr Urteil. Natürlich tut es mir leid, dass es dazu gekommen ist", sagte Medved.
"Viele Dinge gelesen, die nicht wahr sind"
Dass er vom finnischen Verband vor die Tür gesetzt wurde, war für den Slowenen nicht unbedingt ein schwerer Schlag, wie er weiter erklärte. "Ich hätte nicht um jeden Preis weitergemacht", sagte er mit Blick auf seinen ohnehin endenden Vertrag, den er laut eigener Aussage nur unter gewissen Bedingungen verlängert hätte. Letztlich stellte sich diese Frage nach den Vorfällen bei Olympia aber gar nicht mehr.
Mehr dazu:
Dass nach seiner Suspendierung Geschichten über weitere Alkohol-Eskapaden aufkamen, stört Medved vor allem deshalb, weil viele davon angeblich nicht den Tatsachen entsprachen.
"Leider habe ich viele Dinge über mich gelesen, die nicht wahr sind. Aber darüber möchte ich lieber nicht mehr sprechen", sagte der Slowene, der im Zuge des Olympia-Eklats mit weiteren Alkohol-Verfehlungen in Verbindung gebracht wurde.
Mittlerweile hat Medved das Thema Finnland für sich abgehakt und blickt wieder nach vorne. "Ich habe zwei gesunde Arme und Beine und mein Kopf sitzt an der richtigen Stelle. Also werde ich in der Lage sein, meinen Platz zu finden. Es gab einige Gespräche, aber nichts ist in den letzten Zügen", sagte er über seine berufliche Zukunft, die nicht zwingend an der Schanze liegt: "Ich kann in meinem Leben immer noch etwas anderes machen, als Skispringer zu trainieren."


