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Malysz packt über Kontroverse aus

Horngacher-Hammer? "Die Chance besteht noch"

Kehrt Stefan Horngacher doch noch als Sportdirektor nach Polen zurück?
Kehrt Stefan Horngacher doch noch als Sportdirektor nach Polen zurück?
Foto: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
23. April 2026, 15:38
sport.de
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Weil Fürsprecher und Skisprung-Ikone Adam Malysz auf eine erneute Kandidatur bei der Wahl des Vorstands des polnischen Ski-Verbands verzichtet, könnte die Rückkehr von Stefan Horngacher gewaltig wackeln. Der scheidende 48-Jährige glaubt allerdings, dass der Österreicher dennoch als Sportdirektor in Polen anheuern konnte.

"Es besteht auch weiterhin die Chance, dass Stefan zum PZN kommt", erklärte Adam Malysz im Interview mit dem TV-Sender "Polsat" und legte nach: "Aber das überlasse ich dem neuen Vorstand." Stefan Horngacher hatte bereits zwischen 2016 und 2019 als Nationaltrainer in Polen gearbeitet. Seine Rückkehr, diesmal als Sportdirektor, schien eigentlich beschlossen, selbst ein Termin für die Verkündung des Deals stand fest.

Doch dann die Wende: Während Malysz fest davon ausgegangen war, den langjährigen Bundestrainer der DSV-Adler zurückholen zu können, pfiff ihn der Verbandsvorstand kurz vor Verkündung der Verpflichtung am 15. April mit Blick auf die anstehenden Wahlen zurück, die Personale wurde vorerst auf Eis gelegt. Ob der neue Vorstand den Österreicher noch haben will, ist offen.

Horngacher-Rückkehr "noch immer vorstellbar"

Dass der Deal vorerst auf Eis gelegt wurde, versteht Malysz: "Ich weiß, dass es schwierig ist, sich am Ende einer Amtszeit mit so ernsten Angelegenheiten wie einem Vierjahresvertrag oder der Finanzierung einer solchen Person zu befassen. Man könnte mir vorwerfen, dass ich jemanden am Ende der Amtszeit geholt habe und der neue Präsident sich nun damit herumschlagen muss. Deshalb verstehe ich diese Verzögerung."

Es habe sich herauskristallisiert, dass "meine Meinung in vielen Angelegenheiten anders war als die des Vorstands, aber diese Sache mit Horngacher ist sicher noch nicht abgeschlossen, sie ist noch immer vorstellbar", legte der ehemalige Weltklasse-Skispringer vielsagend nach. Ob er an den Gesprächen und den Prozess noch einbezogen wird, ließ er offen.

Jüngst hatte der 48-Jährige erklärt, er verzichte auf eine erneute Kandidatur bei der Wahl des Vorstands des polnischen Ski-Verbands. Malysz war 2022 ins Amt gewählt worden, hatte zuletzt aber immer wieder über die schwierigen Rahmenbedingungen geklagt.

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