Die Los Angeles Rams haben im NFL Draft für Aufsehen gesorgt, als sie mit ihrem Erstrundenpick Quarterback Ty Simpson gezogen haben. MVP Matthew Stafford hat sich dazu nun erstmals öffentlich geäußert.
Stafford (38), der am Rande der OTAs der Rams am Donnerstag mit Reportern sprach, sagte, dass er die Entscheidung des Teams durchaus nachvollziehen kann. "Ich verstehe, worum es dem Team geht. Hört zu, ich bin keine 25 Jahre alt mehr, und das ist mir völlig klar. Wir tun also alles, was wir können, um als Football-Team so gut wie möglich aufgestellt zu sein - für das Hier und Jetzt, für die Zukunft, für das gesamte Gesamtpaket."
Angesprochen auf die Zusammenarbeit mit Simpson fügte Stafford hinzu: "Ich denke, meine Aufgabe ist es in erster Linie, mich selbst und unser Team so gut wie nur irgendwie möglich auf die Spiele vorzubereiten."
Stafford fuhr fort: "Er ist Teil dieses Teams, daran gibt es überhaupt keinen Zweifel ... Also hört zu, ich weiß, dass er nicht nur mich beobachten wird, sondern auch andere Jungs ... und im Grunde einfach so viel vom Coaching aufsaugen wird, wie er nur kann. Er ist jemand, der Fragen stellt. Und ich habe versucht, diese so ehrlich und so gründlich wie möglich zu beantworten. Er ist ein smarter Junge. Er hat Talent. Natürlich ist er ein hoher Draftpick. Ich freue mich also, wenn wir gute Spieler für unser Team dazubekommen. Er gehört dazu. Aber mein Job ist es nun mal, da rauszugehen und mich selbst sowie unsere Mannschaft so spielbereit wie möglich zu machen."
Mehr dazu:
Stafford: Konstanter Dialog mit McVay
Stafford betonte ferner, dass er sich mit Head Coach Sean McVay in einem "konstanten Dialog" befinde und auch im Vorfeld des Drafts schon über die Pläne informiert war. Mit dem Coach habe er generell "eine großartige Beziehung".
Wie lange er noch spielen wird, weiß Stafford derweil selbst noch nicht. Kürzlich verlängerte er aber seinen Vertrag um ein weiteres Jahr und ist nun praktisch bis 2027 an die Rams gebunden. Er räumte jedoch ein, dass das noch nicht bedeutet, dass er 2027 auch tatsächlich noch spielen wird. Er sei jedoch "froh, das nächste Jahr unter Dach und Fach zu haben, falls ich mich entscheide zu spielen", und fügte hinzu, es sei "großartig, das lieber früher als später erledigt zu haben".





































