Nach einer überragenden Rookie-Saison war der zweite Anlauf für Quarterback Jayden Daniels bei den Washington Commanders in der NFL ein Jahr zum Vergessen. Das soll nun wieder anders werden.
2024 war Daniels, der zweite Pick insgesamt im damaligen Draft, noch der Offensive Rookie of the Year und führte sein Team bis ins NFC Championship Game. Im zweiten Jahr jedoch spielte er verletzungsbedingt nur in fünf Partien und die Commanders verpassten mit einer 5-12-Bilanz deutlich die Playoffs. Nun soll ein neuer Anlauf gestartet werden.
"Es hat einen bitteren Nachgeschmack bei mir hinterlassen", sagte Daniels über die letzte Saison am Rande der OTAs der Commanders am Mittwoch. "Ich meine, es war einfach scheiße. Es war ein elendes Gefühl, nicht da rausgehen und das tun zu können, was ich tagtäglich mache, und stattdessen Rückschläge einstecken zu müssen."
Nun versucht man in der amerikanischen Hauptstadt einen neuen Ansatz mit neuem System und neuem Offensive Coordinator. Nachdem man sich in beiderseitigem Einvernehmen von Kliff Kingsbury getrennt hatte, übernahm nun David Blough, der zuletzt zwei Jahre als Assistant Quarterbacks Coach fungierte und damit Daniels schon bestens kennt.
Große Umstellung für Daniels
Sowohl Blough als auch Head Coach Dan Quinn hatten bereits angekündigt, dass Daniels künftig weniger zu Fuß unterwegs sein und stattdessen den Fokus auf das Spiel von under Center gelegt werden soll. Von dieser Ausgangsposition hatte Daniels in seinen ersten zwei Jahren in der NFL lediglich 32 Snaps genommen und danach 18 Pässe geworfen - 13 kamen an. Im öffentlichen Teil des Trainings am Mittwoch war der Anteil an Under-Center-Snaps nun deutlich höher.
Und der Quarterback selbst scheint den neuen Ansatz zu begrüßen: "Ich liebe die Offense, ich liebe das, was Blough da macht. Ich liebe es, wie er verschiedene Dinge kreiert und entwirft. Es ist großartig zu sehen, was für ein kreativer Kopf er ist; wir bauen das hier gemeinsam auf."
Ganz neu ist diese Positionierung für Daniels ohnehin nicht. Am College spielte er des Öfteren under Center bei Arizona State. In seinen letzten zwei College-Jahren an der LSU hingegen war er dann jedoch fast nur noch aus der Shotgun unterwegs.
"Das habe ich schon immer so gemacht", sagte Daniels. "Man muss vielseitig sein in allem, was man tut. Ich musste zu einem Allrounder werden, deshalb haben wir daran gearbeitet, seit ich in der NFL bin. Das ist also nichts super Neues für mich."



































