J.J. McCarthy hat sich erstmals zur Quarterback-Situation bei den Minnesota Vikings in der NFL seit der Ankunft von Kyler Murray geäußert.
Am Rande der zweiten Organized Team Activity der Vikings in diesem Frühjahr stellte sich McCarthy der Presse und gab Auskunft über sein Verhältnis zu Neuzugang Murray, der ihm seinen Platz als Starting Quarterback streitig macht.
"Es ist genau wie bei zwei Typen im Klassenzimmer. Er sitzt auf der einen Seite, ich sitze auf der anderen Seite, und es liegt in der Verantwortung des Trainers, uns zu unterrichten und zu coachen."
Auf die Frage, ob diese Situation in irgendeiner Weise unangenehm sei, entgegnete der Erstrundenpick von 2024: "Unangenehm? Es ist einfach genau dasselbe Gefühl, wie wenn man in der High School ist und da drüben auf der anderen Seite des Raumes sitzt noch eine Person. So ist das halt irgendwie. Ich würde nicht sagen, dass es da irgendeine Form von Befremdlichkeit oder Unangenehmheit gibt."
Murray wiederum ließ wissen, dass er seine bisherige Zeit mit McCarthy als "großartig" betrachte. McCarthy "kommuniziert stetig" und stellt Fragen. "Natürlich weiß ich, dass er einer von den jüngeren Jungs ist. Wenn ich ihm also irgendwie helfen kann, werde ich ihm selbstverständlich jedes Wissen weitergeben, das er braucht. Wir sind beide ehrgeizige Wettkämpfer, und ich weiß, dass wir beide das Beste für das Team wollen", ergänzte Murray.
McCarthy gibt nicht auf
Murray war nach sieben Jahren bei den Arizona Cardinals entlassen worden und schloss sich den Vikings als Free Agent an. Offiziell, um McCarthy, der in seinen ersten beiden Jahren entweder verletzt war oder eher überschaubare Leistungen gezeigt hat, Konkurrenz zu machen. Die Erwartung ist jedoch, dass Murray diesen internen Wettbewerb für sich entscheiden wird.
McCarthy jedenfalls gibt selbigen aber auch noch nicht auf: "Es ist ein echter Konkurrenzkampf. Das ist das, was man mir gesagt hat. Aber am Ende des Tages kommt es darauf an, was ich hier draußen jeden einzelnen Tag abliefere, und genau darauf konzentriere ich mich."
Zudem wurde McCarthy gefragt, ob er von der Entscheidung, Murray zu verpflichten, enttäuscht war und antwortete sachlich: "Dann wäre ich enttäuscht, wenn es anfängt zu regnen. Das liegt außerhalb meiner Kontrolle, und am Ende des Tages muss ich mich einfach darauf konzentrieren, was ich tun kann, um der beste Quarterback für dieses Football-Team zu sein."
Später fügte McCarthy hinzu: "Die Organisation hat eine Entscheidung getroffen, von der sie glaubt, dass sie die Tiefe und die Qualität im Quarterback Room verbessern wird - und sie haben diese Entscheidung eben so getroffen. Alles, woran ich denke, ist, den Aufwärtstrend fortzusetzen, den ich in der letzten Saison, besonders im letzten Saisonviertel, für mich selbst vorgegeben habe, und jeden einzelnen Tag weiterhin die beste Version von mir selbst zu sein."



































