Erstmals seit NFL-Star Rashee Rice seine Gefängnisstrafe angetreten hat, hat sich nun sein Head Coach Andy Reid von den Kansas City Chiefs zur Situation geäußert und eine Prognose abgegeben.
Die Chiefs halten derzeit ihre Organized Team Activities (OTA) ab und alle bis auf einen Starter der Offense sind in irgendeiner Weise dabei. Der einzige Abwesende? Wide Receiver Rashee Rice, der im Gefängnis sitzt, weil er gegen seine Bewährungsauflagen aus einer Verurteilung wegen Fahrerflucht nach dem Unfall bei einem illegalen Autorennen vor zwei Jahren verstoßen hat.
Er muss nun 30 Tage im Gefängnis bleiben und wird erst am 16. Juni wieder auf freien Fuß gesetzt. Damit wird er das komplette restliche Offseason-Programm der Chiefs verpassen. Hinzu kommt, dass er eine Woche vor Haftantritt noch eine Operation am rechten Knie hat durchführen lassen, um freie Gelenkkörper zu entfernen, die Schmerzen verursacht hatten. Für eine Reha dürfte ein Gefängnisaufenthalt eher suboptimal sein.
Wie "ESPN" berichtet, wird Rice bei normalem Reha-Verlauf rund zwei Monate pausieren müssen. Dennoch geht Andy Reid davon aus, dass sein bester Wide Receiver zum Auftakt des Training Camp Ende Juli wieder einsatzbereit ist.
Lektion fürs Leben
"Wir wissen über die Situation Bescheid und haben mit der Liga gesprochen", sagte Reid. "Über alles Weitere wie eine mögliche Strafe seitens der NFL wurde bisher nicht geredet. Wir blicken nach vorne. Wenn er zurückkommt, müssen wir ihn auf den neuesten Stand bringen, damit er tut, was er tun muss."
Reid ergänzte: "Es ist keine leichte Situation, die er da durchmacht. Lektionen fürs Leben sind wichtig, und wir alle bekommen die Chance zu lernen. In dieser Position befindet er sich jetzt."
Für den Vorfall, für den sich Rice im Juli 2025 schuldig bekannte, wurde er von der NFL für sechs Spiele zum Start der vergangenen Saison gesperrt. Vor Gericht erhielt er seinerzeit eine Bewährungsstrafe über fünf Jahre, gegen die er nun verstoßen hat, weil bei einem Drogentest Spuren von Marihuana entdeckt wurden. Eine Substanz, auf die in der NFL nicht mehr getestet wird, weshalb eine weitere Bestrafung seitens der Liga als unwahrscheinlich gilt.




































