Nach zahlreichen Schlagzeilen in den vergangenen Jahren zu dieser Zeit der Offseason herrscht derzeit verhältnismäßige Ruhe bei den Dallas Cowboys in der NFL. Für eine Teamlegende ist das ein sehr gutes Zeichen.
Hall-of-Fame-Running-Back Emmitt Smith hat sich zur aktuellen Lage seiner Dallas Cowboys geäußert und dabei vor allem die wenigen Schlagzeilen dieser Tage begrüßt.
Im Gespräch mit "USA Today Sports" sagte der 57-Jährige: "Ich denke, das wichtigere Zeichen ist, dass es eine langsame, ruhige Offseason war - genau so, wie es sein muss. Jetzt, wo wir die Sache mit George Pickens hinter uns haben, ist Ruhe wichtig. Denn sie zeigt, dass der Fokus genau da liegt, wo er sein sollte - auf dem Spielfeld."
Besagter Pickens hat kürzlich seinen Franchise Tender unterschrieben, der ihm in der kommenden Spielzeit 27,298 Millionen Dollar garantiert. Zudem hatten die Cowboys bereits erklärt, dass sie nicht planen, mit dem Wide Receiver bis zur Deadline am 15. Juli eine Vertragsverlängerung auszuhandeln. Pickens war seither zwar dem freiwilligen Teil des Offseason-Programms ferngeblieben, dürfte aber aufgrund seiner Unterschrift spätestens zum verpflichtenden Minicamp vom 16. bis 18. Juni zum Dienst antreten.
Cowboys: Keine offenen Fragen 2026
Und damit sind in der Tat alle wichtigen Vertragsfragen in dieser Offseason geklärt. Ganz anders als in den vergangenen Jahren, als etwa Wide Receiver CeeDee Lamb oder Quarterback Dak Prescott lange um Vertragsverlängerungen gekämpft hatten und teilweise lange vom Team ferngeblieben waren. Im vergangenen Jahr zog sich zudem eine mögliche Vertragsverlängerung mit Edge Rusher Micah Parsons in die Länge, ehe die Cowboys den überraschenden Schritt wagten und den Star-Verteidiger zu den Green Bay Packers tradeten.
In diesem Jahr jedoch haben die Cowboys ihre Personalien frühzeitig geklärt. Kicker Brandon Aubrey unterschrieb nach längeren Verhandlungen eine lukrative Vertragsverlängerung und Pickens gab sich letztlich mit dem Franchise Tender zu frieden, der zumindest seine langfristige Zukunft weiter offen lässt.
"Es ist wichtig, dass die Leute begreifen: 'Wir brauchen dieses ganze Drama nicht.' Wir sind als Organisation viel zu gut, um uns mit so einem Theater herumzuschlagen. Das haben wir nicht nötig", sagte Smith. "Manchmal muss man sich über den Trubel erheben, und das hier ist einer dieser Momente, in denen wir über den Dingen stehen müssen. Denn die letzten 31 Jahre haben nicht die Ergebnisse gebracht, die wir sehen wollen. Es gibt keinen Grund für Drama, wenn es sich vermeiden lässt. Man muss es nicht auch noch künstlich herbeiführen."
Das letzte Mal, dass die Cowboys den Super Bowl gewannen - oder auch wenigstens das NFC Championship Game erreichten -, war mit den berühmten Triplets Smith, QB Troy Aikman und Wide Receiver Michael Irvin in der Saison 1995.



































