Eine der größten Herausforderungen für die Philadelphia Eagles in der kommenden NFL-Saison wird es sein, die eigene Offense wieder in die Spur zu bringen. Der neue Offensive Coordinator hat nun über dieses Vorhaben gesprochen.
Nach einem durchwachsenen Jahr unter Offensive Coordinator Kevin Patullo versucht sich nun der frühere NFL-Quarterback Sean Mannion in dieser Rolle. Die Hauptaufgabe wird es sein, Running Back Saquon Barkley wieder zu seiner 2024er Form zu führen und Quarterback Jalen Hurts und das Passspiel auf ein höheres Niveau zu bringen. Gerade bei Hurts scheint Mannion durchaus zuversichtlich zu sein.
"Jalen war einfach großartig", sagte Mannion bei seinem ersten Medientermin mit den Journalisten in Philadelphia seit seiner Verpflichtung im Januar. "Ich glaube wirklich, dass er alles umsetzen kann, was wir von ihm verlangen. Er wirft präzise. Er ist ein großartiger Athlet. Und er fokussiert sich extrem auf die Fundamentals. Es hat in den letzten zwei Wochen von Phase 2 richtig Spaß gemacht, ihm dabei zuzuschauen. Er kommt ständig an und will an noch mehr Dingen arbeiten - mehr Details zu den Grundlagen, zum Timing, zum Verständnis des Schemes. Er ist hungrig nach mehr. Mit solchen Jungs macht die Arbeit immer am meisten Spaß."
Mannion fuhr fort: "Was seine sportlichen Fähigkeiten angeht: Er hat eine enorme Wurfkraft, er ist extrem passgenau, natürlich ein herausragender Athlet, und er geht das Spiel absolut entschlossen an. In den Meetings hat er eine großartige Herangehensweise. Er stellt immer sehr tiefgründige Fragen. Er arbeitet detailorientiert und feilt unermüdlich an seinen Fundamentals."
Mannion sieht aufregende Receiver-Gruppe
Damit einher geht dann auch das neue Receiving Corps, zu dem mit Dontayvion Wicks und Hollywood Brown zwei Veterans und mit Makai Lemon ein hochveranlagter Rookie dazu gekommen sind - in Antizipation des immer noch erwarteten Trades von A.J. Brown Anfang Juni.
"Das ist eine wirklich aufregende Gruppe … Es ist eine Gruppe, die echt Spaß macht. Ich betrachte all diese Positionsgruppen so: In unserer Offense geht es nicht um ein einzelnes Teil. Es geht darum, wie wir alle zusammenpassen. Speziell die Wide-Receiver-Gruppe macht gerade jede Menge Spaß. Ich denke, wir haben viele Jungs mit komplementären Fähigkeiten, die sich gegenseitig perfekt ergänzen", erklärte Mannion.
Darüber hinaus sprach Mannion auch über seine grundsätzliche Philosophie in seinem ersten Jahr als offensiver Play-Caller in der NFL: "Natürlich gibt es Dinge, an die ich glaube, und Dinge, bei denen ich einen schematischen Hintergrund habe. Aber letztendlich wird es eine Mischung sein. Es wird sich ständig weiterentwickeln, und das alles genau mit dem Ziel vor Augen, das Sie gerade genannt haben."
Konkret heißt das: "Es geht darum, das Beste aus den Spielern herauszuholen. Wie machen wir die Eagles zum bestmöglichen Team, wie machen wir die Eagles-Offense so stark wie möglich und wie bringen wir all unsere Spieler in eine Position, in der sie wirklich erfolgreich sein und ihre Stärken maximieren können?"
Mannion ist erst seit zwei Jahren überhaupt als Coach in der NFL tätig. 2024 fing er unter Head Coach Matt LeFleur bei den Packers als Offensive Assistant an und wurde 2025 Quarterbacks Coach befördert. Zuvor war er ein Drittrundenpick der St. Louis Rams im Draft 2015 und spielte dort bis 2018 (in L.A.). Anschließend war er noch zwei Jahre bei den Vikings aktiv, ehe er sich bis 2023 noch in den Kadern der Vikings und Seahawks bewegte, aber nicht mehr zum Einsatz kam.


































