Der Jubel war groß, als Marlin Klein im NFL Draft 2026 mit dem 59. Pick zu den Houston Texans ging. Dass der Kölsche Jung ein Zweitrundenpick wurde, war so nicht zu erwarten, die Freude mindert das natürlich nicht- im Gegenteil! Doch wie steht es um die anderen Deutschen im NFL Draft?
Denn insgesamt waren neben Klein noch sechs andere Akteure für die Teams verfügbar. Leider schaffte es keiner von ihnen über den NFL Draft in die Liga. Wir halten euch dennoch über die Entwicklung auf dem Laufenden.
Die Deutschen im NFL Draft
Marlin Klein - TE, Michigan
Klein wurde mit dem 59. Pick, also Ende der zweiten Runde ausgewählt und wird ein Texan.
Der athletische Tight End war der vierte Spieler auf seiner Position im diesjährigen Draft und wird versuchen, hinter Dalton Schulz zu lernen und sich selbst einen Weg in die Startformation zu bahnen.
Paul Rubelt - OT, UCF
Kurz nach dem Draft fand auch Rubelt ein Team. Bereits am Sonntag holten ihn die Tampa Bay Buccaneers als Undrafted Free Agent. Die Bucs hatten ihn schon vor dem Draft zu einem Predraft Workout eingeladen.
Mit 2,09 m ist Rubelt eine absolute Erscheinung und bringt eine enorme Reichweite mit. Wenn er noch weiter an seiner Technik feilt, könnte er den Sprung schaffen.
Mark Petry - OT, Syracuse
Petrys Weg war steinig, unter anderem bremsten ihn ein Kreuzbandriss und andere Verletzungen aus. Dennoch erkämpfte sich der Offensive Tackle einen Platz als Starter bei Syracuse und hofft nun, dass eines der Teams seine Zähigkeit belohnt.
Florian Staehler - OL, New Mexico State
Staehler ist ein Arbeiter, der seinen Job vernünftig und zuverlässig erledigt. Das könnte für Teams einen Wert haben. Es bleibt zu hoffen, dass er eine Chance bekommt, sich im Camp zu beweisen.
Maurice Heims - DL, Idaho
Der einzige Defensiv-Spieler aus Deutschland in diesem Draft. Heims war ein Three-Star-Recruit und hatte unter anderem ein Angebot der Penn State. Am Ende ging er zunächst zur University of Washington, wo er sich gut entwickelte, aber nie wirklich seinen Durchbruch schaffte. Zuletzt in Idaho, wo er noch ein gutes Tape produzieren konnte. Nun ist die Hoffnung da auf einen Anruf als UDFA.
Felix Lepper - OL, International Pathway Program
Anders als seine Landsmänner kommt Lepper nicht vom College, sondern aus dem IPP-Program.
Die 2,07-Meter-Hüne spielte zuletzt bei den Hamburg Sea Devils. Im Anschluss an den Draft erhielt er von den Kansas City Chiefs und den New York Giants eine Einladung zum Rookie Minicamp.
Seine große Chance ist der freie Practice-Squad-Platz der Teams. Einen solchen dürfte Lepper sicherlich ergattern.
Leo Bumentritt - P/K, Northern Colorado
2025 ging Blumentritt nach Northern Colorado und überragte dort. Als Punter und Kickoff Specialist spielte er in jedem Spiel und hatte bei 58 Punts 43,17 Yards im Schnitt. Auch bei den Kickoffs war der Deutsche solide.
Vielleicht bekommt er ja die Chance, sich in einem NFL-Camp zu beweisen.




































