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Tag 2 im Ticker zum Nachlesen

Sensation! Kölner Marlin Klein in 2. Runde gedraftet

Video: RTL-Crew feiert Zweitrundenpick Marlin Klein
25. April 2026, 12:11

Der Traum vom kölschen Jung Marlin Klein ist sensationell schon am zweiten Tag im NFL Draft 2026 wahr geworden. Derweil sorgten gleich zwei Teams mit Quarterbacks für Kopfschütteln, und die Philadelphia Eagles fädelten einen spektakulären Trade ein.

Mit dem 59. Pick in Runde 2 des NFL Draft 2026 haben die Houston Texans Marlin Klein aus Michigan gezogen. Der Kölner ging damit als einer von neun Tight Ends am zweiten Tag vom Board, was nebenbei noch einen Positionsrekord bedeutete. Er war der dritte, der in der zweiten Runde gezogen wurde, nach Eli Stowers, den sich die Eagles an 54 gesichert hatten, und Nate Boerkircher, der an 56 zu den Jaguars ging. Insgesamt ist Klein damit der vierte Tight End im Draft, nachdem Kenyon Sadiq in Runde 1 (16. zu den Jets) ausgewählt worden war.

Klein spielt damit künftig in Texas zusammen mit Quarterback C.J. Stroud und neben Tight-End-Kollege Dalton Schultz, der zu den besseren Spielern auf dieser Position zählt. Er wird also einen guten Lehrmeister auf seinem Weg in die NFL bekommen.

Als 59. Pick wird Klein indes ein festgeschriebenes Gehalt von 8,185 Millionen Dollar über vier Jahre kassieren. Wie viel davon letztlich garantiert sein wird, ist Verhandlungssache.

Für Aufsehen sorgten jedoch noch andere Teams und Spieler.

Zwei QBs in Runde 3 - Mega-Trade der Eagles

Runde 3 nämlich begann mit einem Schocker! Die Arizona Cardinals zogen mit dem ersten Pick der Runde, Nummer 65 insgesamt, den umstrittenen Quarterback Carson Beck, den viele frühestens an Tag 3 erwartet hätten. Jener hatte insgesamt sechs Jahre am College – fünf in Georgia und zuletzt in Miami – vor allem durch seine Unreife auf sich aufmerksam gemacht. Nun schließt er sich einem schwierigen QB-Room mit Jacoby Brissett und Gardner Minshew an und dürfte sich einem offenen Konkurrenzkampf stellen.

Einige Zeit später ging schließlich nicht minder überraschend gleich noch ein Quarterback vom Board, nämlich Drew Allar von Penn State. Ihn wählte kein geringeres Team als Draft-Gastgeber Pittsburgh Steelers – ein Lokalmatador in der Steel City, wenn man so will. Zudem erinnert er in seiner Statur ein wenig an Ben Roethlisberger. Und das alles vor dem Hintergrund, dass Aaron Rodgers immer noch keine Entscheidung über seine Rückkehr getroffen hat.

Das jedoch war nicht der einzige Move, der in Pennsylvania für Aufsehen sorgte, denn auch die Eagles machten im großen Stil auf sich aufmerksam! Sie fädelten einen Trade mit den Minnesota Vikings für Edge Rusher Jonathan Greenard ein, der schon länger auf dem Trade Block stand. Im Tausch für zwei Drittrundenpicks (98 in diesem Jahr, einer im nächsten Draft) und zusätzlich einen Siebtrundenpick verstärkten die Eagles ihren Pass Rush mit Nachdruck und schlossen die Lücke, die der Abgang von Jaelan Phillips gerissen hatte. Direkt nach dem Trade sickerte durch, dass Greenard daraufhin prompt seinen Vertrag um vier Jahre und 98 Millionen Dollar verlängert hat – 50 Millionen sollen davon garantiert sein.

Die Kansas City Chiefs stärkten ihren Pass Rush mit Edge-Verteidiger R Mason Thomas an Position 40, die Browns zogen mit Denzel Boston (39) den besten noch verfügbaren Wide Receiver an Tag 2, und die Texans stärkten ihre Defensive Line mit dem besten noch vorhandenen Defensive Tackle Kayden McDonald. Den Colts gelang ein guter Griff an 53 mit Linebacker und Tackle-Maschine CJ Allen, der Zaire Franklin ersetzen könnte, den es zu den Packers zog.

Und für die Feel-Good-Story des Abends – neben Klein aus deutscher Sicht natürlich – sorgten die Atlanta Falcons, die sich mit dem 48. Pick Cornerback Avieon Terrell von Clemson gesichert haben. Warum das so besonders ist? Avieon ist der Bruder von Falcons-Star-Cornerback AJ Terrell. Beide spielen nun in derselben Secondary in der NFL.

Bemerkenswert nach nun zwei Tagen ist, dass Cornerback Jermod McCoy, der als Erstrundenpick gehandelt wurde, immer noch zu haben ist. Seine Knieverletzung scheint als schlimmer als bislang angenommen zu sein. Er wird das große Thema am Samstag sein.

 


 

NFL Draft 2026: Die 3. Runde im LIVETICKER zum Nachlesen

Und damit ist die dritte Runde und die zweite Draft-Nacht vorbei. Weiter geht's mit dem dritten und letzten Tag im Draft heute Abend ab 18 Uhr. sport.de begleitet das Geschehen erneut im Liveticker ab circa 17:30 Uhr.

100. Jacksonville Jaguars: Jalen Huskey - S, Maryland

Huskey verfügt nicht über Top-Speed und Balance auf höchstem Niveau, aber er hat herausragende Ballinstinkte und ein gutes Gespür dafür, sich in darunterliegende Zonen einzuschalten. 

#99 - The Pick is in

99. Seattle Seahawks (via PIT): Julian Neal - CB, Arkansas

Neal fehlt die absolute Top-Speed für einfache Recoveries, aber er sticht mit seiner Länge, seinem sich entwickelnden Coverage-Talent und seiner Fähigkeit hervor, den Ball aus verschiedenen Winkeln zu spielen. 

98. Minnesota Vikings (via PHI): Jakobe Thomas - S, Miami

Thomas ist ein leidenschaftlicher Wettkämpfer, was zu Fehlern führen kann, ihn aber auch in die Lage versetzt, mit hohem Tempo zu spielen und Plays zu machen. Er bringt mindestens das Niveau eines Special Teamers mit und hat das Potenzial, sich eine Starterrolle zu erarbeiten.

97. Minnesota Vikings: Caleb Tiernan - OT, Northwestern

Tiernan ist auf technische Sauberkeit angewiesen, um seine durchschnittliche Länge und seine eingeschränkten Redirect-Fähigkeiten auszugleichen, und nutzt disziplinierte Hände sowie Ruhe, um seine Aufgaben zu erfüllen. Er bringt die Fähigkeiten eines Swing Tackles mit, auch wenn seine beste Position langfristig möglicherweise Guard ist.

96. Pittsburgh Steelers (via SEA): Gennings Dunker - OG, Iowa

Dunker zeigt auf sich allein gestellt inkonstante Reaktionsfähigkeiten, aber seine geradlinige Power, seine harten Hände und seine aggressive Mentalität gehören aufs NFL-Feld. Er projiziert sich als Guard mit Starter-Potenzial und zusätzlicher Flexibilität als Tackle. Er dürfte aber die Nachfolge von Seumalo als Guard antreten. Jeremiah nennt ihn den "Mauler with a Mullet". Hat das Zeug zur Legende mit seinem Schnäuer und dem Vokuhila. Könnte auch Holzfäller werden.

+++ Trade! +++

Die Seahawks  schicken den 96. Pick zu den Steelers. Dafür gehen 99 und 216 nach Washington. DJ, spiel mal wieder "Renegade"!

95. New England Patriots: Eli Raridon - TE, Notre Dame

Raridon ist noch in der Entwicklungsphase, erreicht aber schnell seine Höchstgeschwindigkeit und bringt vielversprechende Ball Skills sowie Blocking-Fähigkeiten mit. Sein College-Tape zeigt die Grundlagen eines interessanten Tight Ends auf Profiniveau, auch wenn seine medizinischen Befunde seine Draft-Projektion beeinflussen werden. Er könnte der Nachfolger von Austin Hooper werden.

#94 - The Pick is in

94. Miami Dolphins (via DEN): Chris Bell - WR, Louisville

Bell ist in mehreren Bereichen noch roh, aber er ist groß, kräftig und explosiv - und Spieler mit dieser Kombination sind schwer zu finden, besonders mit Bells Qualitäten als Passfänger. Eine Kreuzbandverletzung zerstörte seinen Draft Stock, sonst wäre ein viel früherer Pick drin gewesen.

93. Los Angeles Rams: Keagen Trost - OT, Missouri

Trost wird für einen Wechsel nach innen einige technische Anpassungen benötigen, aber das sollte kein größeres Problem sein - er ist ein technisch versierter Blocker mit ruhiger Fußarbeit und physischen Händen. Sein Entwicklungspotenzial ist nicht außergewöhnlich hoch, aber seine Positionsflexibilität erhöht seinen Wert zusätzlich. Bei den Rams ist er Depth - warum er dann aber in Runde 3 gezogen wird, bleibt das Geheimnis der Rams in einem bis hierhin sehr merkwürdigen Draft von Les Snead.

92. Dallas Cowboys (via SF): Jaishawn Barham - EDGE, Michigan

Noch ein Edge Rusher für die Cowboys! Barham muss seine Disziplin und technische Ausarbeitung verbessern, um konstant auf dem Feld zu bleiben, aber allein mit seiner Explosivität und seinem hohen Aktivitätslevel kann er für Unruhe sorgen. Er wird ein geduldiges Coaching Staff brauchen, das bereit ist, sein athletisches Potenzial gezielt zu entwickeln.

91. Las Vegas Raiders (via BUF, HOU): Trey Zuhn III - OG, Texas A&M

Zuhn ist ein aufmerksamer, athletischer Blocker, der seine Stärken kennt und konsequent auf das zurückgreift, was er am besten kann, um Duelle zu gewinnen. Er bringt Flexibilität für die Interior-Line mit und hat im richtigen Umfeld Starter-Potenzial. Spielte für A&M Center, wird aber in Vegas eher Guard sein, denn sie haben viel Geld für Tyler Linderbaum bezahlt.

90. San Francisco 49ers (via HOU, MIA): Kaelon Black - RB, Indiana

Black läuft mit leichten Füßen und spielt über seiner Gewichtsklasse, um konstant mehr Yards zu erzielen als erwartet. Sobald er Camp ist, wird seine Fähigkeit, sich als Passfänger zu beweisen, entscheidend dafür sein, sich eine Teilzeitrolle zu erarbeiten.

#89 - The Pick is in

89. Chicago Bears: Zavion Thomas - WR, LSU

Er ist extrem schnell mit einer 4,28-40-Zeit, doch sein Route Running lässt zu wünschen übrig. Technisch noch sehr roh und vermutlich eher ein Returner und Gadget-Guy. Er kommt viel zu früh vom Board.

88. Jacksonville Jaguars: Emmanuel Pregnon - OG, Oregon

Er bringt die perfekte Statur für einen NFL-Guard mit - breite Schultern, breite Hüften, massiver Oberkörper - und die nötige Power. Zudem ist er vom Start weg äußerst explosiv. Er sammelte über vier Jahre als Starter für Wyoming, USC und zuletzt Oregon sehr viel Erfahrung und hatte 2025 seine beste Saison - laut "PFF" ließ er nur einen Sack zu. Er sollte den Jaguars vor allem als Run-Blocker helfen.

87. Miami Dolphins (via PHI): Will Kacmarek - TE, Ohio State

Der zweite Buckeye-Tight-End in dieser Runde. Er ist der bessere Blocker, aber auch schwächere Receiver als Delp. Er wird im Run Game der Dolphins helfen.

86. Cleveland Browns (via LAC): Austin Barber - OT, Florida

Barber bringt NFL-Größe, Anlagen und die richtige Einstellung mit, muss aber sein Timing und seine Technik verfeinern, um auf dem nächsten Level bestehen zu können. Er ist ein entwicklungsfähiger Swing-Tackle-Prospect, der möglicherweise besser auf der Guard-Position aufgehoben ist. Der Neuaufbau dieser O-Line geht munter weiter.

+++ Trade! +++

Die Browns springen auf 86 im Trade mit den Chargers. Dafür gehen 105, 145 und 206 nach Los Angeles.

85. Pittsburgh Steelers: Daylen Everette - CB, Georgia

Everette bringt die Länge, Härte und Beweglichkeit mit, um außen zu bestehen, auch wenn seine Konstanz davon abhängen wird, ob er mit besserer Kontrolle spielt. Er kann sofort Tiefe im Kader geben und Druck auf die Starter ausüben.

84. Tampa Bay Buccaneers (via GB): Ted Hurst - WR, Georgia Tech

Hurst steht vor einer steilen Lernkurve gegen Press Coverage und den dichten Verkehr in der NFL-Defense, aber seine physischen Anlagen und seine Fähigkeiten beim Verfolgen des Balls - besonders als Deep Threat - sind vielversprechend. Er ist ein entwicklungsfähiger X-/Z-Receiver mit Starter-Potenzial auf lange Sicht. Sehen ihn die Bucs womöglich als Ersatz für Evans?

83. Carolina Panthers: Chris Brazzell II - WR, Tennessee

Brazzell hat noch einen weiten Weg vor sich, um ein kompletter Receiver zu werden, aber er ist ein Athlet mit langen Schritt und eine gefährliche vertikale Anspielstation mit überraschend viel Spielverständnis für seine Größe. Er hat das Talent, sich zu einer Nummer-2- oder Nummer-3-Option in einem Team zu entwickeln. Und genau eine solche brauchen die Panthers. 

82. Minnesota Vikings: Domonique Orange - DT, Iowa State

Orange ist als Pass Rusher wenig effektiv, bringt aber den Körperbau und die Spielstärke mit, um ein unbeweglicher, robuster Nose Tackle zu sein. Die Vikings brauchten Hilfe in der Mitte.

81. Jacksonville Jaguars (via DET): Albert Regis - DT, Texas A&M

Regis ist ein kompakter "Plugger", und seine fehlende Länge ist auf Tape sichtbar, aber er gewinnt mit Kraft, Hebelwirkung und Instinkten, um gegen den Lauf disruptiv zu sein. 

#80 - The Pick is in

80. Baltimore Ravens: Ja'Kobi Lane - WR, USC

Lane ist ein leichter, geradliniger Athlet mit einem herausragenden Fangradius, aber Fragen zur Spielstärke und zur Fähigkeit, Separation zu kreieren, müssen geklärt werden, damit er konstant erfolgreich sein kann. Dass er keinen klaren Special-Teams-Beitrag bietet, wird seine Chancen nicht verbessern. Doch allzu viel hochkarätige Konkurrenz findet er in Baltimore auch nicht vor.

79. Atlanta Falcons: Zachariah Bryant - WR, Georgia

Die Falcons bleiben im eigenen Bundesstaat und ziehen einen dynamischen Receiver von den Bulldogs. Branch verfügt über hohe Geschwindigkeit und lineare Explosivität, um eine Defense vor und nach dem Catch zu bedrohen, allerdings braucht es einiges an wohlwollender Projektion, um ihn als mehr als nur einen Gadget-Spieler zu sehen. Er projiziert sich als vielseitiger Slot-Receiver mit Return-Qualitäten.

#78 - The Pick is in

78. Indianapolis Colts: AJ Haulcy - S, LSU

Haulcy zeigt teilweise ungestüme Tendenzen. Aufgrund seiner Spielintelligenz und Reichweite werden Colts jedoch darauf setzen, dass er sein Potenzial als NFL-Starter ausschöpft. Zudem werden seine Coachability und seine intangiblen Qualitäten geschätzt, die sich auch in den Special Teams bemerkbar machen werden.

77. Green Bay Packers (via TB): Chris McClellan - DT, Missouri

McClellan ist kein konstanter Unruhestifter, erfüllt aber viele Anforderungen mit seinen physischen Voraussetzungen und sich entwickelnden Erkennungsfähigkeiten. Er dürfte sich als Rotationsspieler in der Interior-Line eine Rolle finden in einer D-Line, die Verstärkung braucht.

+++ Trade! +++

Die Packers traden hoch auf 77 und schicken dafür 84 und 160 nach Tampa Bay.

76. Pittsburgh Steelers (via DAL): Drew Allar - QB, Penn State

Allar ist ein robuster Quarterback mit starkem Arm und vielversprechenden Intangibles, aber sein noch unterentwickeltes Timing beeinträchtigt seine Fähigkeit, auf konstant hohem Niveau zu spielen. Er bringt die physischen Voraussetzungen eines NFL-Starters mit, allerdings sorgt sein fehlender natürlicher Passrhythmus für Unsicherheit hinsichtlich seines Entwicklungspotenzials. Das muss nichts heißen in Sachen Aaron Rodgers, aber ein Penn-State-QB für die Steelers hört sich schon mal vielversprechend an - zumindest für Steelers-Fans.

#75 - The Pick is in

75. Miami Dolphins: Caleb Douglas - WR, Texas Tech

Er ist vor allem schnell und könnte ein Deep Threat werden. Aber das ist eigentlich ein später Tag-3-Pick. Das dürfte der bislang größte Reach in diesem Draft gewesen sein.

74. New York Giants (via KC, CLE): Malachi Fields - WR, Notre Dame

Fields ist ein groß gewachsener Receiver, der seinem Quarterback mit seiner Athletik und seinem Fangradius eine große Anspielstation bietet. Er hat das Talent, eine solide Nummer-2-Option im Passspiel zu sein, und sein Spiel erinnert stark an das von Michael Pittman. Bei den Giants hat man auch schon länger auf einen Receiver gewartet, der Nabers ein wenig entlasten kann.

+++ Trade! +++

Die Giants schnappen sich Pick 74 von den Browns und schicken dafür 105 und 145 nach Cleveland.

#73 - The Pick is in

73. New Orleans Saints: Oscar Delp - TE, Georgia

Delp hat eine eher unspektakuläre College-Bilanz, aber wenn man die gezeigten Ansätze bewertet, sieht man einen NFL-Spieler, der sowohl als Receiver als auch als Blocker Spiele beeinflussen kann. Er ist ein klarer Kandidat dafür, als Profi besser zu sein als noch im College. Beeindruckte Scouts an seinem Pro Day und könnte in NOLA schnell starten.

72. Cincinnati Bengals: Tacario Davis - CB, Washington

Davis bringt für einen Cornerback wirklich außergewöhnliche Maße mit, was sich mitunter auch nachteilig auswirken kann, aber seine Kombination aus Größe, Geschwindigkeit und Ball Skills ist das Risiko wert. Obwohl er die Anlagen für Press-Man-Systeme hat, passt er am besten als Zone-Corner in Cover-3-Schemes. In jedem Fall sollte er den Bengals helfen, die dringend Outside-Cornerback-Hilfe brauchten.

71. Washington Commanders: Antonio Williams - WR, Clemson

Williams ist ein wettkampfstarker, vielseitiger Athlet - und in seinem Spiel steckt mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Er ist kein reiner "Slot-Only"-Receiver, wird aber am besten innen eingesetzt. Die Commanders brauchen bekanntermaßen einen Ersatz für Deebo Samuel ...

70. San Francisco 49ers (via CLE): Romello Height - EDGE, Texas Tech

Es gibt nicht viele Edge Rusher mit Heights schlankem Körperprofil, die in der NFL dauerhaft erfolgreich sind, aber sein explosiver Antritt und seine Pass-Rush-Moves können vom richtigen Defensive Play Caller effektiv eingesetzt werden. Er projiziert sich als situativer Pass Rusher für klare Passing Downs in der NFL. Und damit kann er Nick Bosa an der Front unterstützen, was bitter nötig ist.

#69 - The Pick is in

69. Chicago Bears (via NYG, HOU, BUF, TEN): Sam Roush - TE, Stanford

Die Bears haben schon Loveland und Kmet, oder? Oder? Roush ist nicht ohne Schwächen, bringt aber das klassische Skillset eines Y-Tight-Ends mit – die Wettkampfhärte für die Drecksarbeit als Blocker und genug Athletik, um als verlässliche Anspielstation auf kurzen Routen zu fungieren. Er hat die Anlagen und die Zähigkeit, um sich zu einem wichtigen Bestandteil einer NFL-Offense zu entwickeln.

68. Philadelphia Eagles (via NYJ): Markel Bell - OT, Miami

Da ist nun der Tackle, den ich von den Eagles schon viel früher erwartet hätte. Bell ist hochgewachsen und bringt aufgrund seines Körperbaus einige Nachteile mit, gleicht das aber mit seiner Länge und seinem sich entwickelnden Spielverständnis aus, was darauf hindeutet, dass Starts in der NFL in seiner Zukunft liegen. Seine Leistungen im Jahr 2025 zwangen NFL-Scouts dazu, sowohl sein Potenzial nach oben als auch seinen Floor neu zu bewerten.

67. Las Vegas Raiders: Keyron Crawford - EDGE, Auburn

Crawford lernt noch, was es heißt, ein technisch sauberer Spieler zu sein, aber er ist ein explosiver Verteidiger mit hoher Reaktionsschnelligkeit, starkem Wettbewerbsgeist und einem vielversprechenden Skillset, das ihm einen schnellen Beitrag ermöglicht. Er bringt Rollenflexibilität mit und passt sowohl in 3-4- als auch in 4-3-Defenses.

#66 - The Pick is in

66. Denver Broncos (via TEN, BUF): Tyler Onyedim - DT, Texas A&M

Die Broncos nehmen nun auch aktiv am Draft teil! Onyedim hat vielleicht kein klar herausragendes Merkmal, aber auch keine gravierende Schwäche, die auf NFL-Niveau sofort offengelegt wird. Am besten passt er als One-Gap-Penetrator und verlässlicher Rotationsspieler.

#65 - The Pick is in

65. Arizona Cardinals: QB Carson Beck - QB, Miami

Da haben wir das am meisten verzweifelte Team gefunden. Oh mein Gott! 


 

NFL Draft 2026: Die 2. Runde im LIVETICKER zum Nachlesen

Und damit ist die zweite Runde vorbei. Die dritte beginnt sogleich.

#64 - The Pick is in

64. Seattle Seahawks: Bud Clark - S, TCU

Clark reagiert in der Coverage teilweise zu überhastet, bringt aber Reichweite und Ball Skills ins Defensive Backfield ein und macht mehr Plays, als er verpasst. Er hat das Potenzial, als Field Safety zu starten, und kann auch im Nickel bestehen. Die Seahawks haben Coby Bryant verloren, dessen Nachfolge er antreten könnte.

63. Los Angeles Chargers (via NE): Jake Slaughter - OG, Florida

Endlich ein Interior O-Liner für Justin Herbert. Slaughter bringt keine herausragenden physischen Anlagen mit, aber er erledigt seine Aufgaben konstant mit kontrollierten Bewegungen, robuster Kraft und einem abgeklärten Spielverständnis. Mit diesem Profil sollte er schon als Rookie um Snaps als Starting-Center konkurrieren können, wird aber wohl eher Guard spielen, wie ihn Shawne "Lights out" Merriman gerade auf der Bühne auch angekündigt hat. Center wird Tyler Biadasz spielen in LA.

62. Buffalo Bills (via DEN): Davison Igbinosun - CB, Ohio State

Igbinosun ist ein langer, schlaksiger Cornerback mit der Geschwindigkeit und dem Wettbewerbsgeist, den NFL-Coaches in Press-Man-Schemes schätzen. Wenn er seine Neigung, zu viel zu grabben, durch mehr Vertrauen in seine Technik ersetzt, hat er das Potenzial für eine lange NFL-Karriere über mehrere Verträge hinweg.

+++ Trade +++

Die Bills traden hoch auf 62 mit den Broncos für 66 und 182.

#61 - The Pick is in

61. Los Angeles Rams: Max Klare - TE, Ohio State

Klare hat als Blocker ein begrenztes Entwicklungspotenzial und muss als Route Runner weiter an Feinschliff gewinnen, aber seine Kombination aus Athletik, Härte und Ballskills verleiht ihm ein modernes Skillset. Die Rams lieben 13-Personnel, er ist der x-te Tight End in ihrem Team.

60. Tennessee Titans (via BUF, CHI): Anthony Hill Jr. - LB, Texas

Linebacker für die Titans, die viele Baustellen haben. Hill muss seine Bewegungen und seine Versuche, Blocks aufzunehmen, besser kontrollieren, aber er ist ein langer, beweglicher Athlet mit der Closing Speed, um das Spiel auf verschiedene Weise zu beeinflussen. Er hat das Potenzial für eine Drei-Down-Starterrolle, auch wenn im weiteren Entwicklungsverlauf mit gewissen Schwankungen zu rechnen ist.

59. Houston Texans: Marlin Klein - TE, Michigan

Der Kölsche Jung geht nach Texas und wird sensationell schon in der zweiten Runde gezogen. Das hätte ich nicht gedacht, doch er ist ein Top-Athlet, der zwar kaum produzierte am College, doch ist Michigan eben auch nicht unbedingt ein Team, das den Ball wirft. 

58. Cleveland Browns (via SF): Emmanuel McNeil-Warren - S, Toledo

Da ist er ja endlich! McNeil-Warren mag von einer kleinen Schule kommen, doch bringt er für seine Größe beachtlichen Speed mit. Er hat dadurch große Range, liest die Plays gut und ist immer schnell am Ballführenden dran. Er verfügt über gute Hände und hat dadurch sehr gute Ball-Skills, die er unter anderem mit einer spektakulären Interception gegen Central Michigan gezeigt hat. Manche sahen ihn sogar in Runde 1. Guter Move von den Browns!

+++ Trade! +++

Die Browns traden mit den 49ers und sind an 58 am Zug. Die Niners kriegen 70 und 107, die Browns zusätzlich 152.

#57 - The Pick is in

57. Chicago Bears: Logan Jones - C, Iowa

Drew Dalman hat seine Karriere beendet und hier ist wohl sein Nachfolger. Jones ist ein unterdimensionierter, kompakt gebauter Blocker mit aggressiver Technik und Athletik, auch wenn seine Probleme, Blocks dauerhaft zu halten, schwer zu beheben sein könnten. Als reiner Center ist er eine Mid-Round-Version von Linderbaum.

56. Jacksonville Jaguars: Nate Boerkircher - TE, Texas A&M

Fühlt sich an wie ein gewisser Reach ... Boerkircher ist ein athletischer Spieler mit guter Größe, der über die Fähigkeiten am Catch Point und die technische Reife als Blocker verfügt, um sich eine Rolle in einer NFL-Offense zu verdienen. Er bringt die Vielseitigkeit mit, um frei von der Line aufgestellt zu werden, im Backfield oder im Slot zu spielen.

+++ Trade! +++

Und was für ein Trade! Die Vikings schicken Edge Rusher Jonathan Greenard für einen Drittrundenpick (98) in diesem und einen Drittrundenpick im nächsten Draft zu den Philadelphia Eagles! Dort bekommt er einen Vierjahresvertrag über 98 Millionen Dollar - 50 Millionen Dollar sind dabei garantiert. Die Eagles bekommen zudem einen Siebtrundenpick in diesem Draft (244). BOOM!

55. New England Patriots (via LAC): Gabe Jacas - EDGE, Illinois

Pass Rush für New England! Jacas wird NFL-Tackles nicht konstant überlaufen, aber seine kraftvolle, saubere Technik und sein aggressiver Spielstil dürften sich gut auf das nächste Level übertragen. Er dürfte zunächst mal ein Rotationsspieler auf der Edge-Position sein.

+++ Trade! +++

Die Patriots traden mit den Chargers. Sie schicken 63, 131 und 202 an die Westküste für 55.

54. Philadelphia Eagles: Eli Stowers - TE, Vanderbilt

Dallas Goederts Vertrag läuft nur bis Saisonende ... Stowers muss sich auf NFL-Niveau erst noch als brauchbarer Blocker beweisen, aber als Passfänger ist er explosiv, und besonders stark ist, wie gut er seinen Fangradius ausschöpft. Er hat das Potenzial, Mismatches zu kreieren, und kann sich langfristig zu einem NFL-Starter entwickeln.

#53 - The Pick is in

53. Indianapolis Colts (via PIT): CJ Allen - LB, Georgia

Pat McAfee lässt die komplette Geschichte der Colts Revue passieren und verkündet dann CJ Allen, der ultimativ Zaire Franklin ersetzen wird. Allen bringt alle Anlagen mit, um eine Tackle-Maschine in der NFL zu sein. Ziemlich schnell und mit guter Technik, wenn er nicht gerade zu tief attackiert. Er behält den Ball stets gut im Auge und ist unerbittlich. Was ihm fehlt, ist jedoch natürlicher Flow in Coverage, wo er zuweilen zu zögerlich wirkt und woran er arbeiten muss. Bemerkenswert: er ist auf dem Feld äußerst diszipliniert und hat in 41 Spielen am College keine einzelne Penalty kassiert.

52. Green Bay Packers: Brandon Cisse - CB, South Carolina

Die Packers haben Lücken in der Secondary und ziehen mit Cisse einen langfristigen Starter. Aber vorweg: Cisse ist erstmal vor allem ein Projekt. Er bringt sehr guten Speed und Beweglichkeit mit. Allerdings muss er sich technisch noch verbessern und vor allem besser darin werden, Routes zu erkennen. Doch wenn ihm das eines Tages konstant gelingt, dann kann er ein sehr guter Cover-Corner werden mit seinen Anlagen. Die Frage wird nur sein, ob ihm die Packers die nötige Entwicklungszeit geben werden.

51. Minnesota Vikings (via CAR): Jake Golday - LB, Cincinnati 

Golday ist in mehreren Bereichen noch roh, aber seine Größe, Geschwindigkeit und sein sich entwickelndes Skillset machen Mut. Er projiziert sich zunächst als sofort einsetzbarer Special Teamer, der in seinem Rookie-Jahr um Snaps in der Defense konkurrieren kann. Die Vikings könnten ihn als langfristigen Nachfolger für Eric Wilson sehen.

#50 - The Pick is in

50. New York Jets: D'Angelo Ponds - CB, Indiana

Der dritte Starter der ungeschlagenen Hoosiers ist vom Board nach Mendoza und Cooper. Die Jets gehen an die Secondary. Ponds ist unterdimensioniert, gleicht das aber mit erstklassiger Geschwindigkeit, Instinkten und einer tief verankerten Wettkampfhärte aus. Sein Spielstil macht es schwer, dagegen zu wetten, dass er sich zu einem NFL-Starter entwickelt, der sowohl innen als auch außen eingesetzt werden kann.

Draft-Experte Daniel Jeremiah vergleicht ihn im "NFL Network" im Übrigen mit einem gewissen Aaron Glenn, seinem neuen Head Coach!

49. Carolina Panthers: Lee Hunter - DT, Texas Tech

Ein Run-Stopper für die Panthers. Hunter verfügt nicht über das Pass-Rush-Repertoire, um den Quarterback konstant unter Druck zu setzen, aber er ist ein instinktsicherer Run Defender und hat kräftige Hände, um Plays an der Line of Scrimmage zu stoppen. 

+++ Trade +++

Die Panthers traden mit den Vikings für Pick 49 und 159. Dafür gehen 51 und 196 nach Minneapolis.

#48 - The Pick is in

48. Atlanta Falcons: Avieon Terrell - CB, Clemson

Mit ihrem ersten Pick in diesem Draft gehen die Falcons auf Secondary. Er ist nicht der Größte, spielt dafür aber sehr physisch und aggressiv. Er ist stark in Press-Man-Coverage, was ihn sicherlich für einige Teams wertvoll macht. Er ist zudem ein versierter Verteidiger gegen den Run und bringt ein gutes Auge für den Ball mit. 

Das beste daran? Er ist der Bruder von Falcons-Starter A.J. Terrell! 

47. Pittsburgh Steelers (via IND): Germie Bernard - WR, Alabama

Sie hätten gerne schon gestern Lemon gezogen, nun wird es ein interessanter Mann von Bama, der schnell Starter sein dürfte. Bernard wird einfach ein sehr guter Z-Receiver sein. Er ist vor allem zuverlässig, hat sehr sichere Hände, eine gute Größe für diese Position und überdurchschnittlichen Speed. 

+++ Trade! +++

Die Steelers traden hoch mit den Colts und sind an 47 an der Reihe.

46. Tampa Bay Buccaneers: Josiah Trotter - LB, Missouri

Ist er der Nachfolger von Lavonte David? Trotter verfügt in der Passverteidigung noch nicht über ausgeprägtes Playmaking-Bewusstsein (zumindest bisher), aber seine Instinkte gegen den Lauf und seine Fähigkeit, Blocks aufzunehmen, gehören zu den besten dieser Draftklasse. Er wirkt wie ein zukünftiger Starting Mike-Linebacker in der NFL. Und er ist der Sohn des früheren NFL-Spielers Jeremiah Trotter.

2 Uhr: BREAKING! Die NFL hat soeben verkündet, dass die Dallas Cowboys die Baltimore Ravens in Woche 3 in Rio empfangen. Das Spiel steigt am 27. September um 22:25 Uhr europäischer Zeit. Vermutlich sehen wir es hierzulande live bei RTL ...

 

#45 - The Pick is in

45. Baltimore Ravens: Zion Young - EDGE, Missouri

Dringend nötiger Pass Rush für die Ravens und Jesse Minter. Young hat die körperlichen Anlagen und die Power, um die Edge zu setzen. Er ist stark gegen den Run und kann sich mit Power durchsetzen, um zur Pocket durchzudringen. Allerdings fehlt es ihm an Schnelligkeit, um wirklich eine große Hilfe im Pass Rush zu sein. Im Run Game kann er eine Bank sein und damit Defizite vieler Teams beheben, aber von einem Edge-Verteidiger erwartet man ja in der Regel etwas mehr. 

#44 - The Pick is in

44. Detroit Lions (via DAL, NYJ): Derrick Moore - EDGE, Michigan

Die Lions ziehen einen echten Lokalmatadoren von den Wolverines! Noch einer nach Aidan Hutchinson. Moore ist ein vielseitiger Spieler mit einem guten Gespür für seine Aufgaben sowohl im Laufspiel als auch als Pass Rusher. Sein Mindestniveau überzeugt mich mehr als sein Entwicklungspotenzial, aber die Anlagen sind vorhanden, damit er sich zu einem NFL-Starter entwickeln kann.

+++ Trade! +++

Noch ein Deal vor dem 44. Pick: Die Cowboys schicken den 152. Pick zu den 49ers für Linebacker Dee Winters.

+++ Trade! +++

Die Jets traden den 44. Pick nun direkt weiter zu den Lions. Die Lions schicken dafür 50 und 128 zu den Jets.

43. Miami Dolphins: Jacob Rodriguez - LB, Texas Tech

Rodriguez vollzog in seiner College-Karriere gleich mehrere Übergänge. Er war früher Quarterback und wurde dann als Walk-On bei Texas Tech zum Off-Ball Linebacker umfunktioniert. Er bringt entsprechend große Übersicht und Spielintelligenz mit und versteht es vor allem, Plays zu machen und Turnover zu forcieren. In seinen vier Jahren in Lubbock erzwang er starke 19 davon. Er ist allerdings nicht der größte oder stärkste, weshalb seine Rolle klar definiert sein sollte und er wenig Vielseitigkeit mitbringt.

42. New Orleans Saints: Christen Miller - DT, Georgia

Normalerweise sollte man meinen, dass einer wie er vielleicht nicht unbedingt zu den 50 besten Spielern einer Draftklasse zählt. Aber diese Klasse ist eben speziell und er bringt eine Kernkompetenz mit, die viele Teams derzeit suchen: er ist ein klassischer Run Stopper. Er hat einen massigen Körper und ist schwer aus dem Weg zu räumen. Vermutlich wird er hauptsächlich in frühen Downs und Short-Yardage-Situationen als Nose Tackle eingesetzt werden. Doch damit wird er sicher einen Platz in einem Team finden.

41. Cincinnati Bengals: Cashius Howell - EDGE, Texas A&M

Der Run auf die letzten guten Edge Rusher hat begonnen. Und die Bengals haben Hilfe nötig, nachdem sie Hendrickson verloren haben. Howell spielt schnell, kann Blocker mit seiner Wendigkeit aus dem Konzept bringen und bringt auch gute Instinkte mit, wenn es darum geht, auch mal einen Pass aus der Luft zu schlagen. Er findet Lücken und kommt konsequent zum Quarterback durch. Allein in seiner letzten Saison hat er elf Sacks gesammelt, zudem waren es unterm Strich 14,5 Tackles vor Loss. 

Er ist allerdings einer der Pass Rusher, die mit relativ kurzen Armen daher kommen und daher Probleme bekommen könnten, die Edge zu sichern. Möglicherweise macht ihn dies zu einem Pass-Rush-Spezialisten, der aber variabel an der Front aufgestellt werden kann.

 

40. Kansas City Chiefs: R Mason Thomas - EDGE, Oklahoma

Die Chiefs schnappen sich Hilfe im Pass Rush, nachdem sie gestern schon Defensive Tackle aufgerüstet haben. Das "R" steht für "R" - allein das macht ihn schon spannend! Ansonsten verfügt er über einen recht kompakten Frame und wird vermutlich muskeltechnisch nicht mehr viel zulegen können. Doch dafür ist er vom Start weg sehr schnell und aggressiv im direkten Duell. Er ist sehr beweglich und damit schwer zu fassen. Er wird vermutlich hauptsächlich als Speed-Rusher eine gute Rolle in der NFL spielen können.

39. Cleveland Browns: Denzel Boston - WR, Washington

Die Browns ziehen ihren zweiten Receiver nach Concepcion und haben nun zusammen mit Jeudy ein durchaus vorzeigbares Receiving Corps. Boston ist wahrscheinlicher einer der besten Possession-Receiver dieser Klasse. Er hat eine gute Statur, um outside wie inside zu spielen, Arme, die lang genug sind, und starke Hände, um nahezu alles zu fangen, was in seine Richtung geworfen wird. 

38. Las Vegas Raiders (via WSH, HOU): Treydan Stukes - S, Arizona

Die Raiders ziehen mal wieder relativ früh einen Safety. Stukes reagiert manchmal etwas zu impulsiv, ist aber ein instinktsicherer Athlet, der mit ruhigem Selbstvertrauen und wertvoller Vielseitigkeit spielt. Am besten ist er auf der Nickel-Position eingesetzt, bietet aber auch Flexibilität außen oder als Single-High-Safety.

#37 - The Pick is in

37. New York Giants: Colton Hood - CB, Tennessee

Hilfe für die G-Men-Secondary. Hood hat die nötige Armlänge und ist groß genug für einen Cornerback, allerdings ist er relativ schmal gebaut, was gegen körperlich starke Receiver zum Problem werden könnte. Er ist jedoch technisch sehr versiert, setzt seine Hände gut ein und glänzt daher in Press-Man-Coverage. Er "klebt" häufig am Receiver, obgleich es vorkommt, dass er zu Beginn einer Route auch mal Separation zulässt und dann nicht mehr rechtzeitig zurückfindet. 

36. Houston Texans (via LVR): Kayden McDonald - DT, Ohio State

Die Texans bleiben "in the Trenches", nur dieses Mal in der Defense. McDonald ist vor allem ein Run-Stopper, den man in der NFL dieser Tage vielerorts sucht. Er hat einen schnellen Antritt und ist äußerst produktiv durch die Mitte. Für ihn standen neun Tackles for Loss in seiner einzigen Saison als Starter zu Buche. Letzteres könnte jedoch dazu führen, dass man ihn langsam heranführt, auch wenn er sicherlich in frühen Downs eine Rolle finden wird.

McDonald war im Übrigen der letzte Spieler, der noch im Green Room in Pittsburgh saß.

+++ Trade! +++ 

Die Texans traden mit den Raiders für den 36. Pick. Die Texans bekommen 36 und 117, die Raiders 38 und 91. Guter Deal für die Raiders!

#35 - The Pick is in

35. Buffalo Bills (via TEN): TJ Parker - EDGE, Clemson

Die Bills bekommen die nötige Hilfe auf der Edge-Position und das günstiger als mit ihrem ursprünglichen Erstrundenpick an 26, wo er auch schon Sinn gemacht hätte. Parker lebt im Backfield. Laut "The Athletic" waren 32,4 Prozent seiner Tackles am College "for Loss". Er bringt von der Statur her alles mit, was man bringt als Edge-Verteidiger in der NFL und setzt seine Hände gut ein, um sich gegen Blocker durchzusetzen. Aber er braucht einen Plan B, denn bislang ist er in seiner Technik noch etwas eindimensional unterwegs.

34. Arizona Cardinals: Chase Bisontis - OG, Texas A&M

O-Line-Hilfe für die Cardinals! Er ist sicher der zweitbeste reine Guard in dieser Klasse. Ein Schrank, der trotz seiner Statur recht beweglich ist, seine Hüften gut einsetzt und extrem stark ist. Er hat mal Squats mit 705-Pfund-Gewicht (rund 320 kg) hingelegt! Er verbringt viel Zeit im Kraftraum und ist versiert in Man und Zone Blocking Schemes. Er hat in drei Jahren in College Station nur drei Spiele - als Sophomore 2024 - mit einer Knöchelverletzung verpasst.

33. San Francisco 49ers (via NYJ): De'Zhaun Stribling - WR, Ole Miss

Ihn hätte ich so früh nicht erwartet. Stribling ist nicht der vielseitigste, was seinen Erfolg beim Route-Running angeht, aber er ist ein groß gewachsener Athlet mit starken Fähigkeiten im Umgang mit dem Ball und einer professionellen Einstellung. Er hat das Talent und die Wettbewerbshärte, um sich in einer NFL-Offense in einer Rolle als WR2/3 zu etablieren. Er könnte der Nachfolger von Jauan Jennings sein.

1:07 Uhr: Thibodeaux stellt sich offenbar auf einen Trade ein, wie seine Insta-Story suggeriert: 

1:05 Uhr: Die Buhs sind zu hören, das kann nur eines heißen: Commissioner Roger Goodell ist wieder da und eröffnet Tag 2 des NFL Draft 2026, begleitet von Teamlegenden und aktuellen Spielen, die heute die Picks verkünden werden. Runde 2 ist eröffnet, die 49ers sind - erstmal? - on the Clock!

0:58 Uhr: Bevor die Show gleich endlich losgeht, noch ein Hinweis: Es sieht so aus, dass irgendein verzweifeltes Team schon in Runde 2 Quarterback Carson Beck ziehen wird. Das wird ein Fehler sein, doch Ty Simpson war der 13. Pick ... spannend wird nur, wer verzweifelt genug ist dafür. 

0:55 Uhr: Neben den 49ers bekommen derzeit auch die Cardinals einige Nachfragen, was Pick 34 angeht, wie Ian Rapoport vom "NFL Network" meldet. Trades könnten also schon ganz früh passieren - auch wenn gerade die Cardinals so viele Lücken haben, dass sie vermutlich lieber selbst picken sollten.

0:45 Uhr: Ob nun für einen namhaften Spieler oder generell - wir werden heute zahllose Trades sehen, die für reichlich Chaos sorgen werden. Und das erwarte ich vor allem früh in Runde 2, wenn die letztlich besseren Prospects zu bekommen sind. Denn ab einem gewissen Punkt könnte es qualitativ schon fast egal sein, wen man wann zieht in diesem Draft. Es sind einfach sehr viele Spiele auf Augenhöhe. 

0:35 Uhr: Eine Storyline, auf die wir achten müssen, ist ein möglicher Trade von Edge Rusher Kayvon Thibodeaux bei den Giants. Laut Jordan Schultz gibt es offenbar Trade-Verhandlungen mit anderen Teams, da die Giants dank Arvell Reese nun vier (!) potenziell elitäre Edge-Verteidiger haben und gar nicht mehr wissen, wohin damit. Thibodeaux geht in sein fünftes und letztes Vertragsjahr und eine Vertragsverlängerung scheint angesichts der internen Konkurrenz als eher unwahrscheinlich. Ein Team, das dran sein soll: die Saints, die Teamikone Cam Jordan ersetzen müssen ...

0:30 Uhr: Zudem ist besondere Aufmerksamkeit auf Pick 57 gerichtet, denn dem 57. Pick wird eine besondere Ehre zuteil! Er wird "Mr. 57" und erhält ein spezielles "Mr. 57"-Jacket sowie einen lebenslangen Vorrat an Heinz-Ketchup sowie eine Werbepartnerschaft mit Heinz. Warum das Ganze? Irgendwas mit Hall-of-Fame-Returner Devin Hester, der einst auch an Position 57 gezogen wurde. Und Heinz war bekanntlich auf Ewigkeiten Namenssponsor des Stadions der Pittsburgh Steelers ("Heinz Field"). 

0:25 Uhr: Wer ist noch zu haben? Der Draft ist in diesem Bereich noch relativ tief besetzt, was Cornerbacks angeht. Ein eigentlich einst sicherer Erstrundenpick wartet noch mit Jermod McCoy, der aufgrund einer Knieproblematik durchgerutscht ist. Er dürfte heute relativ früh gezogen werden analog zu Will Johnson (Cardinals) im Vorjahr. Auch Colton Hood hatte ich eigentlich in Runde 1 auf dem Zettel - oder einen Avieon Terrell ...

0:15 Uhr: Heute erwarten wir mit Spannung die ersten Picks in diesem Draft von sage und schreibe acht Teams, die bislang noch keinen Pick hatten oder zumindest noch keinen genutzt haben, weil sie raus getradet haben. Diese Teams sind: 

  • Bengals
  • Bills
  • Broncos
  • Colts
  • Falcons
  • Jaguars
  • Packers
  • 49ers

Letzterer sind auch zuerst "on the Clock", wenn sie denn nicht erneut traden, was Gerüchten zufolge passieren könnte. Es soll einige Teams geben, die hoch traden könnten ...

0:05 Uhr: Bevor wir uns dem eigentlichen Thema, dem Draft, widmen, erstmal noch eine News aus Green Bay: Die Packers haben sich mit Wide Receiver Jayden Reed auf eine Vertragsverlängerung über drei Jahre und 50,25 Millionen Dollar geeinigt, 20 Millionen sind davon offenbar garantiert, wie etwa Adam Schefter von "ESPN" berichtet.

0 Uhr: Wir sind wieder live! Auf geht's zum zweiten Tag im NFL Draft 2026!

Vor Beginn: Nachdem wir in Runde 1 nur vier Wide Receiver sahen, sind am zweiten Draft-Abend noch einige durchaus brauchbare Passempfänger zu haben. Die Frage wird also sein, ob wir schon früh in Runde 2 einen Run auf Receiver wie Denzel Boston sehen. Ebenso im Fokus dürften die letzten besseren Edge Rusher und Cornerbacks stehen.

Vor Beginn: Wenn es aus deutscher Sicht gut läuft, dann sehen wir heute auch schon Tight End Marlin Klein aus Michigan, für den alles ab Runde 3 in gewissen Umständen denkbarer wäre. Der Kölsche Jung jedenfalls sitzt nun gespannt in Ann Arbor/Michigan und schaut gebannt auf den Draft und wartet auf seinen Anruf.

Vor Beginn: Herzlich willkommen zur zweiten Nacht unserer Live-Coverage zum NFL Draft 2026! Diese Draft-Klasse wird vor allem stark im mittleren Teil eingestuft, sodass ab heute wohl die werthaftesten Picks möglich sind, was dann auch zu etwaigen Trades führen könnte.

In Runde 2 hat jedes Team noch jeweils sieben Minuten pro Pick. Ab Runde 3, die direkt im Anschluss stattfindet, werden es dann nur noch fünf Minuten pro Pick sein, sodass es wenig Leerlauf geben dürfte.

Runde 1 im Ticker zum Nachlesen!

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NFL Draft 2026: Die Übertragungen auf RTL+ im Überblick:

Samstag, 25. April, ab 00:30 Uhr (CET): Draft Tag 2 (Runden 2-3) im kostenfreien Livestream auf RTL+:

  • Aus Köln: Mit Jan Stecker, Jan Weinreich und Christian Schulz
  • Aus den USA: Mit Markus Kuhn

Samstag, 25. April, ab 18:00 Uhr (CET): Draft Tag 3 (Runden 4-7) im kostenfreien "NFL Network"-Livestream auf RTL+*

NFL Draft 2026 live bei NITRO und auf RTL+
DatumUhrzeitPlattform/KanalRunde(n)
25.4.250:30 UhrRTL+*2-3
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Week 1
  • Spielplan
  • Tabelle
Los Angeles Rams
Los Angeles Rams
Rams
0
San Francisco 49ers
San Francisco 49ers
49ers
0
01:35
Fr, 11.09.
AFC East
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1Buffalo BillsBuffalo BillsBillsBUF00000:00:00:00:00:00.000
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1New England PatriotsNew England PatriotsPatriotsNE00000:00:00:00:00:00.000
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AFC North
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1Baltimore RavensBaltimore RavensRavensBAL00000:00:00:00:00:00.000
1Cincinnati BengalsCincinnati BengalsBengalsCIN00000:00:00:00:00:00.000
1Cleveland BrownsCleveland BrownsBrownsCLE00000:00:00:00:00:00.000
1Pittsburgh SteelersPittsburgh SteelersSteelersPIT00000:00:00:00:00:00.000
AFC South
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1Houston TexansHouston TexansTexansHOU00000:00:00:00:00:00.000
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1Tennessee TitansTennessee TitansTitansTEN00000:00:00:00:00:00.000
AFC West
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1Denver BroncosDenver BroncosBroncosDEN00000:00:00:00:00:00.000
1Kansas City ChiefsKansas City ChiefsChiefsKC00000:00:00:00:00:00.000
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NFC East
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NFC North
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NFC South
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NFC West
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