Die Arizona Cardinals sorgten in der dritten Runde des NFL Draft erneut für eine Überraschung. Trotz kolportierter Angebote für einen Downtrade entschieden sich die Cardinals für einen neuen Quarterback.
Mit dem 65. Pick sicherte sich das Team aus Glendale, Arizona Quarterback Carson Beck aus Miami. Der Pick überraschte in sofern, als das viele Draft-Experten den Spielmacher nicht so früh erwartet hatten.
Cardinals-GM Monti Ossenfort kann das nicht verstehen: "Viele Dinge haben uns von Carson überzeugt, und wir haben uns sehr gefreut, ihn in unseren Kader aufzunehmen", er im Anschluss an Draft-Tag zwei. "Er hat einen starken Wurfarm", sagte Ossenfort. "Er kann den Ball weit nach vorne bringen. Gute Genauigkeit, gute Produktion. Das sind alles Dinge, die uns gefallen."
Beck selbst freut sich natürlich über seine Chance: "Für mich ging es wirklich nur darum, so hart wie möglich zu arbeiten, beim Combine mein Bestes zu geben, beim Pro Day mein Bestes zu geben, bei diesen Meetings und diesen 30 Besuchen einfach ich selbst zu sein und was auch immer passiert, passiert“, sagte Beck. "Natürlich ist es wirklich, wirklich cool, dass heute der Anruf kam. Und ich bin wieder super gesegnet für diese Chance und super, super dankbar, dass ich dort hingehen und einfach alles geben kann", zeigte sich Beck erfreut.
NFL: Geteilte Meinungen zu Beck
Beck bringt insgesamt sechs Jahre Erfahrung auf dem College mit. Fünf Jahre spielte er für Georgia, ein weiteres in Miami. Dabei gewann er 37 von 43 Partien und warf 88 Touchdowns (32 Interceptions)
Restlos überzeugen konnte Beck allerdings nicht, weshalb ihn die meisten Experten an Tag drei sahen. RTL-Experte Adrian Franke äußerte sich nach dem Pick durchaus kritisch. Für ihn bringe Carson Beck "wenig Upside" und habe "keinen guten Arm".
Einen Franchise Quarterback wird Beck in seinen Augen nicht. "Er wird ein paar Spiele dieses Jahr machen und dann draften die Cardinals eh einen Quarterback 2027 in Runde eins. Dadurch ist das höchstwahrscheinlich ein komplett verschwendeter Pick", lautet das Fazit von Franke.



































