In der Nacht zu Freitag steht der NFL Draft an. Austragungsort ist in diesem Jahr Pittsburgh - der Heimat der Steelers. Dessen Besitzer, Art Rooney, sorgte nun für einen kleinen Seitenhieb gegen den größten Rivalen.
Wie Rooney bei "102.5 WDVE" in der morgendlichen Radiosendung verriet, fiel ihm bei der Planung des Draft-Geländes rund um das Acrisure Stadium auf, dass Fans der Baltimore Ravens in einem Bereich vor den Steelers-Anhängern platziert werden sollten.
Und weil die Rivalität in der NFL Offseason nicht ruht, sorgte der Steelers-Boss dafür, dass die Sitzordnung geändert wird.
"Ich habe gesehen, dass die Ravens-Fans vor den Steelers-Fans sitzen sollten – also habe ich die Liga gebeten, das zu ändern", erklärte Rooney. Die NFL kam dem Wunsch nach und passte die Sitzordnung entsprechend an.
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NFL: Rivalitäten ruhen nicht
Damit zeigt sich: Als Gastgeber kann man nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch kleine Vorteile sichern. Gerade in einer der hitzigsten Rivalitäten der Liga wollte man in Pittsburgh offenbar nichts dem Zufall überlassen.
Die Ravens kamen erst 1996 in die NFL. Das Division-Duell mit den Steelers entwickelte sich dennoch schnell zu einer großen Rivalität. Beide Teams stehen traditionell für eine gute und harte Defense, in den direkten Aufeinandertreffen geht es daher immer kräftig zur Sache.
Zuletzt war dies Anfang Januar der Fall, als die beiden Teams im letzten Spiel der Regular Season den AFC-North-Champion unter sich ausmachten. Die Steelers gewannen, lösten die Ravens als amtierenden Champion der Division ab und zogen in die Playoffs ein, wo allerdings früh gegen die Houston Texans Schluss war.
Eines ist sicher: Sollte der Draft künftig einmal in Baltimore stattfinden, dürften auch die Ravens darauf achten, ihren Fans die besseren Plätze zu verschaffen.



































