Wenige Stunden, nachdem der Deutsche Skiverband eine neue Biathlon-Cheftrainerin präsentierte, verkündete Ex-Profi Andreas Birnbacher offiziell seinen Abschied von der Trainer-Bühne. Dem DSV will der 44-Jährige zwar erhalten bleiben, das allerdings in einer andere Rolle.
Deutschlands ehemaliger Biathlon-Star Andreas Birnbacher wird sein Amt als Trainer der deutschen B-Mannschaft der Frauen zur kommenden Saison nicht wieder aufnehmen. Das erklärte der 44-Jährige am Montag in einem Instagram-Beitrag, nachdem der DSV zuvor Sandra Flunger und Denny Andritzke als neue Hauptverantwortliche für die A-Mannschaft der Frauen präsentierte.
"Da es zuletzt einige Spekulationen rund um die neuen Trainerposten gab und nun klar ist, wie diese besetzt wurden, möchte ich ein paar Worte dazu sagen: Nach vielen offenen und guten Gesprächen mit dem Deutschen Skiverband habe ich mich bewusst gegen eine weitere Tätigkeit als Trainer entschieden", schrieb Birnbacher, der in den letzten Wochen ebenfalls als neuer Cheftrainer der Frauen gehandelt worden war.
Seine Entscheidung sei jedoch nicht gleichbedeutend mit einem Abschied, "sondern vielmehr ein Innehalten und Luft holen", erklärte der ehemalige Weltmeister.
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Biathlon-Trainer Birnbacher will "neuen Weg einschlagen"
Für ihn sei "jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, einen neuen Weg einzuschlagen, um bewusst eine Außenperspektive einzunehmen und neue Energie für meine Weiterentwicklung zu gewinnen", begründete Birnbacher seinen Abschied von der Trainer-Bühne.
Darüber hinaus schrieb der Ex-Biathlet, dass er dem DSV weiter treu bleiben werde. "Dem Deutschen Skiverband bleibe ich verbunden und werde weiterhin versuchen, Dinge mitzugestalten – wenn auch in einer neuen Rolle", schrieb er, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.
Böses Blut, so Birnbacher weiter, floss zwischen ihm und den deutschen Biathlon-Verantwortlichen rund um seine Entscheidung nicht. "Diese Entscheidung ist über einen längeren Zeitraum gewachsen und wurde frühzeitig und offen kommuniziert", versicherte er.

