Auch nach dem Ende ihrer Biathlon-Karriere ist Dorothea Wierer nicht von der Bildfläche verschwunden. Wenige Tage, nachdem die Italienerin bei den French Open auf der Tribüne gesichtet worden war, um Jannik Sinner anzufeuern, war sie am Sonntag in Rom vor Ort, um die Schlussetappe des Giro d'Italia 2026 live zu verfolgen.
Die ehemalige Weltklasse-Skijägerin nahm sich Zeit für einen Plausch mit den Fahrern des Teams Red Bull-BORA-hansgrohe, darunter der Australier Jai Hindley, der den dritten Platz in der Gesamtwertung belegte, sowie das italienische Talent Giulio Pellizzari, ehe sie sich auf den Weg machte.
Im Rahmen der anschließenden Feierlichkeiten betrat Wierer schließlich unter dem Jubel der Fans das Podium, um Igor Arrieta den "Red Bull KM"-Preis zu überreichen. Bilder von der Zeremonie machten im Netz schnell die Runde.
Die 36-Jährige hatte nach den Olympischen Winterspielen in der Heimat ihre außergewöhnlich erfolgreiche Biathlon-Karriere beendet. Langweilig wurde ihr seither aber nicht - im Gegenteil: Wierer jongliert mit zahlreichen Projekten gleichzeitig.
Wierer nach Biathlon-Abschied mit vollem Terminkalender
So lag Wierer schon im April ein "Angebot vom Fernsehen" vor, wie sie im Podcast "Extrarunde" verriet. "Das muss ich jetzt entscheiden, ob ich schon bereit bin, ein bisschen fürs Fernsehen zu arbeiten", erklärte die Südtirolerin damals.
Darüber hinaus arbeitet die Italienerin noch beim Zoll in der Sportgruppe, fungiert zudem als Beraterin für Ski-Langlaufausrüster Sportful und hat seit nunmehr neun Jahren ihre eigene Ski-Kollektion "Doro Style", für die sie auch in Zukunft Zeit investiert.
Doch damit nicht genug: Die dazugewonnene Zeit wolle sie noch in ein neues Hobby stecken, so Wierer. "Ich möchte jetzt DJ werden", erzählte sie. Allzu viel Zeit zum Üben habe sie allerdings noch nicht gefunden.
Dafür schaut Wierer immer wieder bei Sportevents vorbei. Nach ihren Besuchen bei den French Open und dem Giro dürfte der nächste Gastauftritt nicht lange auf sich warten lassen.
