Biathlon-Olympiasieger Fabien Claude unternimmt mit seiner Partnerin Maria Fabregat derzeit eine ganz besondere Reise. Nach den Malediven und Indonesien setzte das Paar nun Fuß auf neuseeländischen Boden.
"Wir sind vor fünf Tagen dort angekommen", verriet Fabien Claude dem "Nordic Magazine": "Wir befinden uns noch auf der Nordinsel, haben aber bereits den Abstieg in Richtung Südinsel in Angriff genommen."
Nachdem er mehr als einen Monat in Indonesien verbracht hatte, zog der Franzose, der bei den Olympischen Winterspielen Staffel-Gold gewonnen hatte, nun Bilanz.
"Es war wirklich fantastisch. Wir haben jeden Ort geliebt, den wir besucht haben", schwärmte der 31-Jährige. Er sei "ziemlich zufrieden", denn: "Ich konnte im Mai immerhin noch rund fünfzig Trainingsstunden absolvieren. Ich hätte nicht gedacht, dass ich auf dieses Pensum kommen würde. Ich habe einige ziemlich coole Orte zum Laufen gefunden und viel Krafttraining im Studio für meinen Rücken gemacht."
Biathlon-Training auf Reisen eine "echte Herausforderung"
Im Juli kommt Claude wieder mit dem französischen Nationalteam zusammen, bis dahin muss das improvisierte Training während der Reise wohl oder übel genügen.
"Es ist eine echte Herausforderung, die Entdeckung dieser Länder mit dem Wiederbeginn der sportlichen Vorbereitung zu verbinden", stellte der Skijäger klar, aber: "Im Moment gelingt mir beides sehr gut, und ich bin bereits in guter Form."
In zwei Wochen wird das Paar in Wanaka eintreffen, wo Claude seine Langlaufski anschnallen wird, schließlich herrscht in Neuseeland derzeit Winter.
"Wir werden sehen, ob es schneit - ganz wie in den Vogesen. Ich tausche mich viel mit Campbell Wright aus. Falls Skifahren nicht möglich ist, werden wir eben auf Rollski trainieren", erklärte der Athlet.
Bereut hat Claude seinen Trip zu keiner Sekunde: "Ich bin sehr zufrieden mit der Herausforderung, die ich mir selbst gestellt habe. Es ist nicht alltäglich, dass ein Leistungssportler für drei Monate verreist - schon gar nicht in unserer Sportart."
