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Norweger wütet wegen "Clickbait"-Überschrift

Karriereende von Biathlon-Ass? "Das nervt mich ein bisschen"

Vetle Sjåstad Christiansen will seine Biathlon-Karriere nicht zeitnah beenden
Vetle Sjåstad Christiansen will seine Biathlon-Karriere nicht zeitnah beenden
Foto: © IMAGO/Henrik Montgomery/TT
24. Mai 2026, 21:59
sport.de
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Hinter Vetle Sjåstad Christiansen liegt eine überaus erfolgreiche Saison im Biathlon-Weltcup, die er mit einem Sieg und drei Podiumsplätzen beendete. Abgerundet wurde der hervorragende Winter des norwegischen Routiniers vom Gewinn einer Silbermedaille im Sprint. Dennoch gab es Gerüchte, dass der 34-Jährige seine Skier an den Nagel hängen könnte. Diesen widersprach er nun deutlich.

"Sjåstad Christiansen deutet Karriereende an", titelte das norwegische Online-Portal "langrenn.com" im März. "Ich habe wohl in einem Interview gesagt, dass ich in drei Jahren aufhören will. Da kam eine Schlagzeile von einer Online-Zeitung, die die schlimmsten "Clickbaits" von allen macht", ärgerte sich der 34-Jährige bei "Dagbladet" über eine Schlagzeile, die ihm überhaupt nicht passte.

Anschließend habe er "viele Nachrichten von Leuten bekommen, die sich Sorgen um mich machen und es gibt Gerüchte, dass ich sowohl körperlich als auch geistig angeschlagen bin... Das nervt mich ein bisschen", sagte er weiter.

Biathlon: Sjåstad Christiansen macht "auf jeden Fall weiter"

Dass Medien mit "Clickbait-Überschriften arbeiten ist okay für mich, aber es geht zu weit, wenn man die Dinge so auf die Spitze treibt", legte er nach und wischte die Gerüchte über ein mögliches Ende seiner Laufbahn beiseite. "Ja, klar, ich mache auf jeden Fall weiter. In erster Linie auf die WM in Holmenkollen 2029 hin", stellte er im Gespräch mit der norwegischen Tageszeitung klar.

Doch auch nach der Heim-Weltmeisterschaft wolle er nach derzeitigem Stand noch nicht Schluss machen: "Dann werden die Olympischen Spiele in Frankreich sicher fantastisch, aber die Olympischen Spiele sind mental sehr anspruchsvoll, also habe ich vor allem die WM im Kopf – wenn ich dann gut genug bin", offenbarte Sjåstad Christiansen. Auch für die Zeit nach dem Karriereende ist er bestens vorbereitet.

"Wenn es irgendwann dann doch einmal so weit ist, dann habe ich viele Interessen, mit denen ich gerne anfangen würde", erklärte der Routinier, der dabei aber nicht näher ins Detail gehen wollte. 

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