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"Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass ..."

Biathlon-Nationalcoach lässt aufhorchen

Französischer Biathlon-Nationaltrainer: Cyril Burdet
Französischer Biathlon-Nationaltrainer: Cyril Burdet
Foto: © IMAGO/Pierre Teyssot
26. Mai 2026, 06:41
sport.de
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Zu Monatsbeginn enthüllte Stephane Bouthiaux, Sportdirektor der französischen Biathlon-Nationalteams, die Pläne für eine sportliche Neuausrichtung: Die A- und B-Gruppen werden während der Trainingslehrgänge künftig dauerhaft gemeinsam unterwegs sein. Welche Folgen der veränderte Ansatz für die Skijägerinnen haben wird, hat Trainer Cyril Burdet jetzt verraten.

"Wie schon im letzten Jahr wollen wir das Beste aus dieser goldenen Generation herausholen", betonte Burdet im Interview mit dem "Nordic Magazine".

Ein Testlauf bei den Frauen war 2025 erfolgreich gewesen, weshalb aus dem Experiment eine Dauerlösung wurde. Die insgesamt 15 französischen Biathletinnen aus der A- und B-Gruppe werden die gemeinsame Vorbereitung nun in Ceillac, Prémanon, Bessans und sowie im österreichischen Ramsau verbringen.

Burdet dazu: "Im Rahmen des Förderprojekts 'Excellence 2030' sind wir uns alle bewusst, welch großes Glück wir haben, über eine so breite Gruppe zu verfügen." Es sei aktuell freilich "schwer vorherzusagen, wer im Jahr 2030 tatsächlich an der Startlinie der Rennen stehen wird."

"Positive Dynamik" im französischen Biathlon-Kader

Die Auswahl der französischen Biathletinnen, die sich gemeinsam auf die Saison 2026/2027 vorbereiten, liest sich äußerst vielversprechend.

Für den A-Kader wurden Gesamtweltcupsiegerin Lou Jeanmonnot, Océane Michelon, Julia Simon, Justine Braisaz-Bouchet, Camille Bened und Jeanne Richard nominiert, im B-Aufgebot stehen Paula Botet, Voldiya Galmace-Paulin, Célia Henaff, Gilonne Guigonnat, Amandine Mengin, Sophie Chauveau, Lou-Anne Dupont Ballet-Baz, Thémice Fontaine und Anaëlle Bondoux.

Das übergeordnete Ziel ist, eine Wissens- und Erfahrungsvermittlung durch die älteren Athletinnen zu fördern, um die Entwicklung der jüngeren Skijägerinnen zu beschleunigen.

"Wir haben im letzten Jahr gesehen, dass dies das Leistungsniveau der IBU-Cup-Gruppe angehoben hat, aber auch den Spitzenathletinnen ermöglichte, sich noch weiter zu steigern. Unser Ziel als Trainerstab ist es, diese positive Dynamik weiterhin aufrechtzuerhalten", erklärte Burdet.

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