Nach einem langen Hin und Her entschied sich Einar Hedegart im Frühjahr für einen Wechsel vom Ski Langlauf zum Biathlon. Der Norweger macht keinen Hehl daraus, dass ihn die Gespräche mit Ole Einar Bjørndalen maßgeblich beeinflusst haben.
"Ich habe mit Ole Einar [Bjørndalen] gesprochen, der natürlich ein großer Befürworter des Biathlons ist, aber er hatte viele gute Argumente, die ich mir zu Herzen genommen habe", blickte Hedegart gegenüber der Zeitung "Nettavisen" auf seinen vielbeachteten Wechsel zurück.
Der 24-Jährige hatte die Wintersport-Welt im Frühjahr auf Trab gehalten. Nachdem er bei den Olympischen Winterspielen 2026 zwei Goldmedaillen im Langlauf gewann, entschied sich Hedegart nach vielen Diskussionen letztlich für den Schritt zum Biathlon. Bjørndalen hatte öffentlich um das Top-Talent geworben.
"Kommerziell liegt Biathlon weit vor dem Langlauf"
"Es ist so, dass Biathlon ein großer Sport ist, wenn ich das Schießen im Griff habe, habe ich die Möglichkeit, an allen Rennen des Jahres teilzunehmen. Kommerziell liegt Biathlon weit vor dem Langlauf. Und er [Bjørndalen] glaubt auch, dass das, was ich gesagt habe – dass es [Biathlon] ist, was ich machen möchte –, wichtig ist, mit zu berücksichtigen", gab der Norweger einen Einblick in die Gespräche mit dem 20-maligen Weltmeister.
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Er habe "das Gefühl, dass mich Biathlon noch mehr motiviert als Langlauf", verwies Hedegart auf seine Herzensentscheidung.
Der Skandinavier ist sich gleichzeitig bewusst, dass nicht alles von Beginn an glatt laufen wird. "Ich gehe schon allein damit ein ziemlich großes Risiko ein, auf Biathlon zu setzen. Da ich im Langlauf so gut abgeschnitten habe, hätte ich mir für den Winter gute Ergebnisse erhofft, während ich im Biathlon vielleicht ein bis zwei Jahre einplanen muss, um meine Ziele zu erreichen", wirbt Hedegart um Geduld.



