In der vorigen Woche kehrte Emilien Claude im Rahmen des Trainingslagers der französischen Biathlon-Nationalmannschaft in Premanon ins Teamtraining zurück. Zusammen mit Top-Stars wie Quentin Fillon-Maillet und Eric Perrot absolvierte er von Montag bis Donnerstag Schieß- und Fitnesseinheiten. Sein erstes Zwischenfazit ist vielversprechend.
"Es war wirklich wichtig, beim Schießen und im Mannschaftsleben wieder in den Rhythmus zu finden", bilanzierte Emilien Claude im Gespräch mit dem "Nordic Magazine".
Der Staffel-Vizeweltmeister von 2025 weiter: "Wir starten nun in einen neuen Vierjahreszyklus - eine neue Olympiade und ein neues Projekt -, mit den Spielen 2030 in Frankreich fest im Blick."
Im französischen Team wird Claude fortan von Siegfried Mazet gecoacht, der nach extrem erfolgreichen Jahren als Schießtrainer in Norwegen zurückgeholt wurde. Der erste Austausch mit dem Nachfolger von Jean-Pierre Amat verlief durchaus positiv.
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"Es war ihm wichtig, uns seine Vision für das laufende Jahr sowie für die kommenden vier Jahre darzulegen", verriet Claude. Es sei "großartig zu sehen, dass er so viele neue Ideen einbringt", ergänzte er.
"Gute und weniger gute Phasen" bei Biathlon-Ass
Für Claude kommt Mazets Rückkehr in den Trainerstab zu einem vor allem aus persönlicher Sicht speziellen Zeitpunkt.
"Ich habe das Gefühl, nun ein weiteres großes Kapitel meiner Karriere aufzuschlagen. Alles, was ich bis heute erlebt habe, war äußerst prägend - es gab dabei sowohl gute als auch weniger gute Phasen", resümierte der Franzose.
Er bewege sich mittlerweile "auf einem sehr hohen Niveau" und wolle sich den kommenden vier Jahren "zu hundert Prozent widmen", kündigte Claude an. Durch Mazets "anderen Ansatz" und seine "neuen Impulse" würde er neu motiviert.
Für den Skijäger steht der nächste Lehrgang schon in wenigen Wochen auf dem Programm. Vom 11. bis zum 19. Juni wird in Ceillac in den französischen Alpen trainiert. Zuvor befindet sich Claude noch für zwei Wochen mit seiner Partnerin Anna Gandler im Aktiv-Urlaub.


