Die ehemalige Junioren-Europameisterin im Biathlon Camille Coupé hat sich zu Beginn der vergangenen Saison im Ski-Langlauf ausprobiert. Nun setzt sie alles auf die eine Karte, um doch noch ihren Traum vom Weltcup erfüllen zu können.
Die einstige französische Biathlon-Hoffnung Camille Coupé will auch in der kommenden Saison ausschließlich im Langlauf an den Start gehen.
"Ich habe es aus der Intuition heraus entschieden, ich fühle es", sagte sie dem "Nordic Magazine": "Ich bereue es nicht, weil ich zu meiner ersten Liebe zurückgekehrt bin."
Doch auch die 24-Jährige weiß: "Die nächste Saison wird entscheidend sein für die Zukunft im Skisport." In der Vorbereitung kommt "reichlich Arbeit" auf sie zu, da sie im klassischen Stil ganz nach oben klettern will. "Es bis in den Weltcup zu schaffen, wäre ideal", setzte sie sich ein hohes Ziel.
Mehr dazu:
Um sich im Ski-Langlauf auf oberster Ebene einen Namen zu machen, muss sie vor allem im französischen Pokal und beim FESA-Cup eine gute Rolle spielen.
"Es ist nicht leicht, Nein zum Biathlon zu sagen"
Im Biathlon hatte Camille Coupé einst im Nachwuchsbereich auf sich aufmerksam gemacht. 2022 gewann die Französin das Einzelrennen bei der Junioren-Europameisterschaft in Pokljuka.
Der große Durchbruch gelang der jungen Skijägerin in der Folge allerdings nicht, so blieb ihr der Traum vom Weltcup-Debüt oder vom zweitklassigen IBU-Cup bislang verwehrt. Sie ging lediglich in verschiedenen Nachwuchsserien an den Start. Im vergangenen November entschied sie sich dann nach der verpassten IBU-Cup-Qualifikation, ihr Gewehr vorerst in die Ecke zu stellen. Damals haderte sie vor allem mit den nicht ausreichenden Leistungen im Stehendschießen.
"Es ist nicht leicht, Nein zum Biathlon zu sagen. Denn er steht für meine letzten zehn Trainingsjahre", hatte sie damals gegenüber "Nordic Magazine" betont.

