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Verband verkündet Entscheidung

Attacke auf die Weltspitze? Trainer-Revolution im US-Biathlon

Emil Bormetti betreut künftig die US-Männer
Emil Bormetti betreut künftig die US-Männer
Foto: © IMAGO/Gabor Baumgarten
30. Mai 2026, 17:50
sport.de
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Die USA wollen näher an die Biathlon-Weltspitze heranrücken. Im Trainerteam geht man deshalb nun neue Wege.

Wie der amerikanische Verband bekanntgab, wird man in der kommenden Weltcup-Saison erstmals wieder auf getrennte Cheftrainer für Männer und Frauen setzen.

Für die Frauenmannschaft wird demnach künftig Mike Gibson verantwortlich sein. Der erfahrene Coach war in den USA zuletzt für die Talententwicklung zuständig und hatte die Aufgebote im zweitklassigen IBU-Cup betreut. 

Unter Gibson hätten sich einige Biathlon-Talente zu Elite-Athleten entwickelt, begründete der US-Verband seine Beförderung. Gibson stehe gleichzeitig für Erfahrung und Innovation in der Trainingssteuerung und bringe als gelernter Ingenieur die Fähigkeiten mit, das US-Team technisch voranzubringen.

"Mike hatte enormen Einfluss auf unsere Talentförderung und den Spitzensport", wird Jack Gierhart, Präsident von US Biathlon, in der Mitteilung zitiert. "Seine Führungsstärke, Energie und der Fokus auf den einzelnen Athleten waren vom ersten Tag an offensichtlich."

Werden die USA zur Biathlon-Macht?

Gibson selbst betonte, er sei "unfassbar geehrt", die neue Tätigkeit antreten zu dürfen. "Ich freue mich auf die Arbeit mit einer überragenden Gruppe, mit der wir weiter am Erfolg auf der internationalen Bühne arbeiten wollen."

Bei den Männern hat derweil Emil Bormetti das Zepter als Cheftrainer übernommen. Der ehemalige Assistenzcoach hatte zuletzt vier Jahre unter dem bisherigen Übungsleiter Armin Auchentaller gearbeitet. Nun tritt der Ex-Biathlet dessen Erbe an. 

"In den letzten vier Jahren war Emil ein Hauptgrund für das Wachstum und den Erfolg unseres Teams", sagte Verbandschef Gierhart über Bormetti. 

Auch in der Mannschaft begrüßte man die Entscheidung. Campbell Wright, in der letzten Saison bester US-Amerikaner im Gesamtweltcup, verwies dazu auf seine eigene Entwicklung.

"Ich habe schon mit ihm zusammengearbeitet, als ich 15 war und noch für Neuseeland gestartet bin. Er hatte großen Einfluss auf mein Wachstum als Biathlet. Ich freue mich wirklich sehr, mit ihm weiterzuarbeiten", so der 24-Jährige.

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