Bitterer Start in die Vorbereitung auf die Biathlonsaison 2026/27: Wie die Belgierin Maya Cloetens am Sonntag bekanntgab, hat sie sich vor wenigen Tagen einer Operation unterzogen. Geplant war das nicht, notwendig schon.
Das belgische Biathlon-Team muss seine Vorbereitung auf die Weltcupsaison 2026/27 ohne seine nominelle Nummer eins aufnehmen. Wie Maya Cloetens am Sonntag auf ihrem Instagram-Kanal verriet, hat sie sich in den vergangenen Tagen einer Schulter-Operation unterzogen und wird bis auf Weiteres ausfallen.
Es sei "eine schwere, aber notwendige Entscheidung" gewesen, um "gesund in den nächsten Olympia-Zyklus zu starten", schrieb Cloetens zu einem Bild, das sie mit einer Armbandage zeigt.
Reha statt Saisonvorbereitung
Für den Eingriff entschieden hat sich die 24-Jährige laut eigener Aussage, da sie sich in der Vergangenheit bereits zwei Mal die Schulter auskugelte. "Ein für alle Mal" wolle sie dieses Problem nun angehen und beheben, erklärte die Belgierin, die sich nun erst einmal der Reha widmen muss.
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"Das Training wird etwas auf sich warten lassen, während ich meinen Körper repariere", schrieb Cloetens, die sich selbst "Geduld und Widerstand" für diesen Prozess auf die Fahne schrieb.
Beste belgische Biathletin des Jahres
Mit gesundheitlichen Problemen hatte Cloetens bereits vor einigen Wochen Schlagzeilen geschrieben. Damals gab sie zu, bei den Olympischen Spielen mit einer Stressfraktur im Knöchel gelaufen zu sein. Diese war im Januar bei einer Routineuntersuchung festgestellt worden. Bei Olympia zog sie sich dann auch noch eine Corona-Infektion zu. Ihren Traum vom Start ließ sie sich dadurch aber nicht nehmen.
Cloetens war in der vergangenen Saison noch vor Lotte Lie die beste belgische Biathletin. In der Gesamtweltcup-Wertung beendet sie den Winter auf dem 32. Platz. Ihr bestes Saisonresultat holte sie schon im ersten Rennen, als sie im Einzel von Östersund sensationell Sechste wurde.

