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Immer größere Probleme

Biathlon-Superstar unterzieht sich Augen-OP

Biathlon-Star Lou Jeanmonnot wurde am Auge operiert
Biathlon-Star Lou Jeanmonnot wurde am Auge operiert
Foto: © IMAGO/Mauri Levandi
29. Mai 2026, 14:09
sport.de
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Ende Juni wird die französische Biathlon-Nationalmannschaft der Frauen ihre Sommervorbereitung wiederaufnehmen, vom 20. bis zum 26. Juni ist ein erstes Trainingslager in Premanon geplant. Auch Weltcupgesamtsiegerin Lou Jeanmonnot will dann nach ihrer vergangenen Fabelsaison wieder mitmischen - idealerweise mit schärferem Blick als zuvor. Die 27-Jährige hat sich am Donnerstag nämlich einer Augen-OP unterzogen.

Wie die Zeitung "Le Progres" berichtet, hatte Jeanmonnot bereits länger mit dem Gedanken gespielt, sich unters Messer zu legen. Dass die Französin Probleme mit den Augen hatte, war spätestens nach dem Verfolgungsrennen am Holmenkollen im März öffentlich bekannt.

Dem Sender "La Chaine l'Équipe" sagte sie damals: "Ich schaue jetzt schon darauf, was ich für den kommenden Winter verbessern kann - sei es mein Gewehr oder meine Sehkraft. Ich trage Kontaktlinsen und glaube, dass ich in diesem Bereich etwas ändern muss."

Sie fühle sich mit ihren Schwierigkeiten "immer weniger wohl", so Jeanmonnot, die deshalb "eine Operation in Betracht zog" - und jetzt in ihrer Heimatregion Doubs hat vornehmen lassen.

Der Eingriff bei der Biathletin scheint gut verlaufen zu sein. Im Vorfeld hatte sie noch gestanden, ein wenig Bammel zu haben: "Das ist schon etwas beunruhigend, da es sich dabei schließlich auch um mein Arbeitsinstrument handelt."

Jeanmonnot dominiert das Frauen-Biathlon

Jeanmonnot hatte 2025/2026 die große Kristallkugel sowie vier olympische Medaillen (2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze) gewonnen. Entsprechend groß sind die Hoffnungen beim französischen Ski-Verband, auch im kommenden Winter wieder Erfolge feiern zu können.

Kürzlich nutzte Jeanmonnot die wettkampf- und trainingsfreie Zeit derweil für eine kleine Reise, die sie laut eigener Aussage schon seit Kindheitstagen gereizt hat.

Nachdem sie zunächst zur Patin der Helikopter-Basis "Dragon 25" in der Nähe von Besançon ernannt wurde und in diesem Zuge ein Sicherheitstraining absolvierte, ging es für die Skijägerin zu einem Probeflug hoch in die Lüfte.

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