Das wochenlange Rätselraten um die Zukunft von A.J. Brown fand am Montag sein Ende. Wie die Philadelphia Eagles mitteilte, zieht es den dauerfrustrierten Wide Receiver zu den New England Patriots, wo es zur Wiedervereinigung zwischen Head Coach Mike Vrabel und dem 28-Jährigen kommt. Philly-GM Howie Roseman zeigt sich mit den Konditionen überaus zufrieden.
"Wir hätten diesen Transfer nicht getätigt, wenn nicht ein Erstrunden-Pick dabei gewesen wäre", offenbarte der General Manager nach Verkündung des Deals am Montag: "Ich denke, als wir die Gesamtsituation betrachteten und die Gespräche mit ihm führten, hatten wir das Gefühl, dass wir – angesichts unserer aktuellen Lage, unserer Zukunftspläne und seiner Situation – eine Lösung finden können, die den beinhaltet."
Für den Passempfänger schickt der Super-Bowl-Teilnehmer einen Erstrunden-Pick im NFL Draft 2028 und ein Auswahlrecht in der fünften Runde für das kommende Jahr zu den Philadelphia Eagles nach Pennsylvania. "Es war eine Win-Win-Situation, basierend darauf, wo er stand und wie er sich fühlte. Wir waren dafür offen", erklärte Roseman weiter. Auch finanziell bringt dem Team der Wechsel durchaus Entlastungen.
NFL: Brown-Trade geht am Stichtag über die Bühne
Der Deal, über den seit Wochen heftig spekuliert worden war und der zuletzt nur noch eine Frage der Zeit schien, ging erst am 1. Juni über die Bühne, weil ein Trade vor diesem Stichtag für die Eagles Dead Money in Höhe von rund 43,45 Millionen Dollar bedeutet hätte. Das hätte ein Minus im Cap Space des Teams von etwas mehr als 20 Millionen Dollar bedeutet, konnte so allerdings umgangen werden.
Für 2026 fallen nun nur noch 16,35 Millionen Dollar an, womit die Eagles mehr als sieben Millionen Dollar an Cap Space sparen können. "Angesichts unserer aktuellen Situation sowie der Spieler im aktuellen Kader, die nachkommen und deren Verträge wir verlängern wollen, konnten wir diesen Erstrunden-Pick erhalten und etwas Spielraum bei der Gehaltsobergrenze sowie finanzielle Entlastung gewinnen", betonte Roseman.
Übel nimmt man Brown den Wechsel wohl nicht. "Ich glaube, er hatte einfach das Gefühl, dass es für seine Familie in dieser Phase seiner Karriere etwas war, das er sich wünschte und auf das er sich freute", erklärte der 50-Jährige: "Wir haben uns nach der Saison zusammengesetzt, Gespräche geführt und diese Gespräche während der gesamten Offseason fortgesetzt."
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