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Auftakt nun am Samstag

La Liga würfelt Eröffnungsspieltag durcheinander

Liga-Präsident Javier Tebas
Liga-Präsident Javier Tebas
Foto: © unknown
10. September 2020, 08:10
sport.de
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Mit dem Duell FC Granada gegen Athletic Bilbao sollte die spanische Primera División am Freitag um 21 Uhr in ihre 90. Spielzeit starten. Aufgrund eines Streits  zwischen der Liga und dem spanischen Fußball-Verband (RFEF) kommt nun aber alles etwas anders.

Die Partie Granada gegen Bilbao wird um einen Tag verschoben und steigt nun am Samstag (18:30 Uhr), teilte La Liga mit. Das erste Spiel der Saison wird nun CD Eibar gegen Celta Vigo am Samstag (16:00 Uhr) sein. Die für Montag angesetzte Begegnung CD Alaves gegen Betis Sevilla wurde auf Sonntag (14:00 Uhr) vorverlegt,

Der Verband besteht darauf, dass auf die bei den Fans unbeliebten Freitags- und Montagsspiele verzichtet wird. Die Liga ging bei der Festlegung der Spieltermine hingegen davon aus, dass die wegen der Corona-Pandemie vereinbarte Sonderregel, dass die Spiele ohne Zuschauer auch an den beiden Arbeitstagen stattfinden können, weiter gültig ist. Ursprünglich hatten die Verantwortlichen gehofft, dass mit dem Beginn der neuen Saison wieder Zuschauer in die Stadien kommen könnten. Wegen der wieder steigenden Corona-Zahlen in Spanien wurde dies aber verworfen.

Zwischen dem Verband und der Liga gibt es schon lange ein Gerangel darum, wer von ihnen Zeit und Ort der Spiele festlegen darf. Der Verband ist gegen die Spiele außerhalb des Wochenendes, die Liga argumentiert mit den höheren Einnahmen aus TV-Übertragungsrechten an vier statt an zwei Wochentagen.

Um euch die Zeit bis zum ersten Anstoß zu verkürzen, haben wir einen Blick auf die wichtigsten Fragen rund um die neue Saison des spanischen Oberhauses geworfen.

  • Welche Auswirkungen hat das Messi-Beben?

Mehr als eineinhalb Jahrzehnte drückte Lionel Messi der Fußballwelt mit dem FC Barcelona seinen Stempel auf, wurde weltweit gefeiert und avancierte zu Klub-Legende - dann platzte die Bombe: Ende August teilte Messi Barca mit, dass er dem Klub den Rücken kehren werde. Die Blaugrana stellten sich quer, Messi lenkte letztlich ein - wohl auch, um einen Rosenkrieg mit seinem Herzensverein zu vermeiden.

Das Hickhack um den Superstar der Liga dürfte aber zumindest Messis letztes Jahr in La Liga besiegelt haben. Zumal er im kommenden Sommer ablösefrei wechseln darf. Nur gut, dass die Primera División ihre Zukunft nicht an den Verbleib des Zuschauermagneten geknüpft hat.

"Wir wollten alle, dass der beste Spieler des Planeten bei uns bleibt. Wir haben seit Jahren daran gearbeitet, dass LaLiga als Institution wächst. Es ist schön, dass Leo Messi auch nach 20 Jahren weiterhin dabei sein wird", freute sich Liga-Boss Javier Tebas im Vorfeld der neuen Saison und beruhigte: "Ein möglicher Abschied von Messi, auch im kommenden Jahr, wird die TV-Gelder der Liga nicht beeinflussen. Sie sind für die nächsten Jahre alle bereits verhandelt."

  • Wer startet durch?

Kein Wunder also, dass man in Spaniens höchster Spielklasse nach einem neuen Gesicht sucht, das auf Sicht in die Fußstapfen Messis treten kann. Die Experten trauen mit dem Japaner Takefusa Kubo und Spaniens Youngster Ansu Fati zumindest zwei Spielern, die bereits mit Messi verglichen wurden, zu, die anstehende Spielzeit zu prägen.

Fati stammt wie Messi aus Barcas Jugendschmiede La Masia, feierte im August 2019 mit 16 Jahren sein Profi-Debüt für die Katalanen und stieg zum jüngsten Torschützen der Klubgeschichte sowie unlängst zum A-Nationalspieler auf. "Ich schaue auf Ansu Fati: Schafft der den Durchbruch bei Barca? Das wird sehr interessant", äußerte sich etwa Ex-Profi und LaLiga-Botschafter Luis García zur Frage, wer der kommende Superstar der Liga werden könnte.

Real-Madrid-Legende Fernando Morientes glaubt hingegen an ein Talent aus den Reihen der Königlichen: Takefusa Kubo. Der 19-Jährige folgte 2011 und in jungen Jahren dem Ruf Barcas nach Spanien und galt als japanischer Messi - durchsetzen konnte sich Kubo allerdings nicht.

2015 kehrte er letztlich in seine Heimat zurück, überzeugte und wechselte 2019 zu Real Madrid. Eine Minute für die Profis der Königlichen weist die Vita des Flügelstürmers zwar noch nicht auf, eine Leihe zu RCD Mallorca (2019/20) war jedoch ein voller Erfolg. 2020/21 kickt Kubo auf Leihbasis für den FC Villarreal. 

"Takefusa Kubo, der im letzten Jahr zu Real Madrid kam und bei Mallorca gute Leistungen gezeigt hat, gefällt mir. Nun ist er bei Villarreal und ich denke, dass er gute Chancen hat, in dieser Saison eine wichtige Rolle zu spielen", so Morientes.

  • Endet die Dominanz von Barca und Real?

Seit 2005 dominieren der FC Barcelona und Real Madrid die spanische Liga beinahe nach Belieben, lediglich 2014 konnte Atlético Madrid dem Top-Duo das Meister-Abo entreißen. Die Chance, dass das erneut gelingt, erscheint zumindest groß wie lange nicht mehr. 

Barca und Real bleiben zwar heiße Anwärter auf den Titel, die ganz große Angst verbreiten beide Teams allerdings nicht mehr. Mega-Transfers verpufften zuletzt nicht selten, die Leistungsträger werden nicht jünger und neue Youngster müssen erst beweisen, dass der teils ruppigen LaLiga-Gangart gewachsen sind. Dem FC Barcelona kostete zudem die krachende 2:8-Pleite gegen den FC Bayern im Viertelfinale der Champions League Ansehen.

  • Wer steht am Scheideweg?

Apropos gefloppte Mega-Transfers: Für einen ehemaligen Bundesliga-Überflieger dürfte 2020/21 eine wegweisende Saison werden: Ousmane Dembélé. Dem französischen Flügelstürmer genügte 2016/17 eine Saison bei Borussia Dortmund, um Barca zu einem 138-Millionen-Euro-Investment zu veranlassen, bekommen haben die Katalanen für diese Summe bislang recht wenig.

Dembélé wurde von Beginn an von Verletzungen geplagt, für seinen vermeintlich unprofessionellen Lebensstil gescholten und immer wieder als Abschiedskandidat gehandelt. Da man die einst gezahlten Millionen inzwischen aber wohl nicht einmal im Ansatz einstreichen kann, wird Dembélé einen weiteren Anlauf bei Barca wagen. Eine weitere enttäuschende Spielzeit dürfte die einst fest eingeplante Weltkarriere allerdings mächtig ausbremsen. 

  • Welches Team kann überraschen?

Im Schatten der Top-Teams traut man derweil vor allem den Aufsteigern einiges zu. Der langjährige Málaga-Verteidiger Fernando Sanz glaubt, dass SD Huesca um die ehemaligen Bundesliga-Profis Pablo Insúa (FC Schalke 04), Pablo Maffeo (VfB Stuttgart) sowie BVB-Leihgabe Sergio Gómez überraschen wird.

Luis García sieht beim FC Cádiz mit dem Ex-Schalker Jurado und dem erfahrenen Torjäger Álvaro Negredo Potenzial. "Die kleinen Teams werden immer besser, dazu gehört auch Cádiz", erläutert García.

Marc Affeldt

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