Harry Kane ist einer der unumstrittensten Superstars des FC Bayern: Seitdem sich der Kapitän der englischen Fußball-Nationalmannschaft im Sommer 2023 von Tottenham Hotspur zu den Münchnern wechselte, erzielte er 140 Tore in 144 Pflichtspielen. Dennoch kursieren immer wieder Gerüchte, der Stürmer liebäugele mit einer Rückkehr in die englische Premier League. Dort fehlen dem 32-Jährigen nur noch 48 Tore, um Platz eins in der ewigen Torschützenliste von Alan Shearer zu erobern. Ein englischer Ex-Nationalspieler hat sich nun sehr deutlich zu den Comeback-Spekulationen geäußert.
"Warum sollte er nach England zurückkehren?", entgegnete Aston-Villa-Ikone Gabby Agbonlahor bei "talkSPORT", als das Gespräch auf eine mögliche Rückkehr von Harry Kane in die Premier League kam. "Schaut auch an, was er beim FC Bayern München leistet, es besteht keine Chance, dass er jetzt in die Premier League zurückkehrt", so der dreifache englische Nationalspieler weiter.
Dass Kane seine Karriere in Deutschland beende, sei nicht garantiert, Agbonlahor vermutet jedoch, dass es den Angreifer irgendwann eher nach Saudi-Arabien oder in die USA ziehen könnte.
Aktuell würde Kane den Fußball allerdings genießen, "die Fans lieben ihn, warum sollte er also gehen".
Am Mittwochabend erlebte Kane den bislang wohl bittersten Moment in seiner Zeit beim FC Bayern, als seine Farben im Halbfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain den Kürzeren zogen.
"Wenn er die Champions League gewonnen hätte ..."
"Ich habe ihm nach dem Spiel ins Gesicht geschaut und man konnte sehen, wie enttäuscht er war, das Finale verpasst zu haben, aber dieser Teil wird ihm auch im Gedächtnis bleiben", erklärte Agbonlahor in diesem Zusammenhang. Kane habe mit der Niederlage auch die Chance auf den Gewinn des Ballon d'Or verspielt.
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"Wenn er die Champions League gewonnen hätte, bei der Saison, die er gespielt hat, der Anzahl der Tore, die er erzielt hat, der Teilnahme an der Weltmeisterschaft und dem guten Abschneiden dort, dann wäre es sein Titel gewesen", mutmaßt Agbonlahor.































