Noch zwei Spiele, dann ist Schluss. Florian Kainz vom 1. FC Köln hat die Gründe für sein bevorstehendes Karriereende erklärt.
"Eigentlich war das für mich relativ klar. Ich habe in dieser Saison immer weniger gespielt, und ich wollte meine Karriere beim FC beenden – nirgendwo sonst. Diese Entscheidung habe ich früh getroffen, und ich stehe voll dahinter", verriet Kainz im Interview mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger".
Der 33-Jährige hatte sein Karriereende im März offiziell verkündet, seine Entscheidung sei nach dem Winter-Trainingslager gefallen.
Die mangelnde Einsatzzeit beim 1. FC Köln in der laufenden Saison sei "nicht der Hauptgrund" gewesen, stellte Kainz klar. Der Österreicher konkretisierte: "Für uns als Familie war immer klar, dass wir nach der Karriere zurück nach Graz, in unsere Heimat, wollen."
Kainz stolz auf seine Treue zum 1. FC Köln
Kainz spielt bereits seit Januar 2019 für die Rheinländer. In der laufenden Saison ist der Mittelfeldmann aber nur noch zweite Wahl, sammelte erst 279 Pflichtspielminuten verteilt auf 15 Einsätze.
"Im Fußball ist es unüblich, so lange bei einem Verein zu bleiben. Wenn man dann sieht, was in dieser Zeit alles passiert ist – rauf, runter, Aufstiege, Abstieg, Europa –, und dass man das alles gemeinsam durchgestanden hat, dann macht mich das schon sehr stolz", kommentierte Kainz seine Treue zum 1. FC Köln.
"Mit Kainzi habe ich selbst noch gemeinsam in der Kabine gesessen. Seitdem ist einiges an Zeit vergangen. In siebeneinhalb Jahren beim FC hat er unglaublich viel erlebt und ist in dieser Zeit nicht nur immer mehr zum Kölner geworden, sondern hat sich vom ersten Tag an zu hundert Prozent mit unserem Club identifiziert", hatte Kölns Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler in einer Vereinsmitteilung zum Rücktritt des Routiniers erklärt.
Der 1. FC Köln ist angesichts von sechs Punkten Vorsprung und des deutlich besseren Vorverhältnis' gegenüber dem VfL Wolfsburg sowie FC St. Pauli quasi gerettet. Der Aufsteiger trifft zum Saisonabschluss noch auf dem 1. FC Heidenheim (Sonntag, 17:30 Uhr) und den FC Bayern (16. Mai).





























