Von 2002 bis 2015 hielt er seine Knochen auf dem Rasen für Borussia Dortmund hin. Ab Juni 2018 war Sebastian Kehl für den BVB als Funktionär aktiv (bis 2022 als Leiter des Lizenzspielerbereichs, ab 2022 als Sportdirektor). Im März folgte dann die durchaus überraschende Trennung, mit Ole Book hat Schwarzgelb sogar schon einen Nachfolger präsentiert. Nun kommt ans Licht, welche Abfindung die Borussen Kehl zahlen werden.
Sebastian Kehl soll sich mit dem BVB darauf geeinigt haben, seinen ursprünglich bis Ende Juni 2027 datierten Vertrag gegen Zahlung von 1,5 Millionen Euro aufzulösen. Das berichtet die "Bild".
Demnach habe man so einen "klaren Schnitt" erzielt, nachdem rund um die Trennungsverhandlungen zuletzt von atmosphärischen Störungen die Rede war.
Zum Bruch zwischen Kehl und dem BVB soll es ab Mai 2024 gekommen sein. Damals entschied Ur-Borusse Hans-Joachim Watzke, seine Geschäftsführer-Tätigkeit an Lars Ricken zu übergeben. Kehl hatte ebenfalls auf den Posten gehofft. In der Folge sollen Kehl und Ricken nicht immer sonderlich harmonisch zusammengearbeitet haben.
BVB betont gemeinsame Entscheidungsfindung
Offiziell ließ der BVB allerdings immer verlauten, dass man sich einvernehmlich getrennt habe.
"In einem sehr offenen Gespräch sind Sebastian Kehl, Carsten Cramer und ich zu der gemeinsamen Überzeugung gelangt, dass im Sommer der richtige Zeitpunkt für Veränderungen gekommen ist. Damit sich beide Seiten darauf vorbereiten können, haben wir uns einvernehmlich auf eine sofortige Beendigung von Sebastians Tätigkeit verständigt. Auch Sebastian und mich verbindet eine lange Geschichte. Wir haben nicht nur gemeinsam für Borussia Dortmund gespielt, sondern sind 2002 auch gemeinsam Deutscher Meister geworden. Sebastian hat enorme Verdienste für unseren Verein und für sein großes Engagement sind wir ihm sehr dankbar", wurde Ricken im März in einer offiziellen Mitteilung des Vereins zitiert.
Auch Kehl betonte, dass man gemeinsam zu der Erkenntnis gelangt sei, "dass es an der Zeit ist, neue Wege zu gehen".
Am Freitagabend soll Kehl im letzten Heimspiel der Saison verabschiedet werden. Ob Kehl zeitnah wieder eine Tätigkeit als Sportchef aufnimmt, entscheidet er laut "Bild" in den kommenden Wochen. Laut "Sky" ist der 46-Jährige weiter ein "heißer Kandidat" darauf, die Geschicke bei Tottenham Hotspur zu lenken.






























