RTL-Experte Felix Kroos meint, dass auch ein durchaus riskanter Systemwechsel dazu beigetragen hat, dass der FC Schalke 04 schon zwei Spieltage vor Saisonende in der 2. Bundesliga den Aufstieg feiern konnte.
"Man muss natürlich ein großes Lob aussprechen. Wenn man aufsteigt und zwei Spieltage vor Schluss als Meister feststeht, dann ist man die beste Mannschaft der Liga gewesen und ist zu Recht aufgestiegen", sagte Kroos gegenüber RTL/ntv und sport.de vor Schalkes Schaulaufen beim 1. FC Nürnberg am Samstag (ab 20 Uhr live im Free-TV bei NITRO).
"Man hat eine Basis geformt in der Hinrunde, die lag auf Defensive, auf Zusammenhalt, auf Kompaktheit, die dort schon erfolgreich war und hat auf dieser Basis sich weiterentwickelt während einer Saison", erläuterte Kroos.
Das sei "nicht hoch genug einzuschätzen, dass man es wirklich auch während der Saison geschafft hat, sich weiterzuentwickeln. Für mich sticht da auch ein bisschen heraus, dass man, obwohl man oben war, auch das System geändert hat und von Fünfer- auf Viererkette umgestellt hat."
Das alte System sei zwar "ergebnistechnisch erfolgreich" gewesen, es bestand laut Kroos jedoch das Risiko, "dass die Art und Weise vielleicht langfristig nicht mehr die Ergebnisse bringt".

FC Schalke 04: Kroos sieht "gute Grundlage" für die Bundesliga
Mit "guten Transfers" habe der Zweitliga-Meister "eine Top-Mannschaft" noch weiterentwickelt und damit "eine gute Grundlage geschaffen, um wieder Schalke-04-Fußball zu spielen. Und den braucht es dann auch in der ersten Liga".
Bevor es erstklassig weitergeht für die Knappen haben diese aber noch zwei Spiele im Unterhaus vor der Brust. Nach einer Party-reichen Woche geht es zunächst zum Duell mit den Freunden in Nürnberg.
"Bei Schalke wird es darum gehen, die Saison vernünftig zu Ende zu spielen. Es ist auch nur menschlich, dass man jetzt vielleicht nicht mehr an die 100 Prozent und über die Grenze hinaus gehen wird, aber man will natürlich auch, wenn man auf den Platz geht, das Spiel gewinnen. Das wird man auch sehen", blickte Kroos voraus.
Beide Teams könnten "mit offenem Visier spielen, weil keiner mehr etwas zu verlieren hat", so der RTL-Experte.





























