Erst Leiterin Organisation und Infrastruktur des FC Bayern, bald Sportvorständin beim Hamburger SV: Kathleen Krügers Wechsel ist wohl in trockenen Tüchern. Letzte Details zwischen dem HSV und dem deutschen Rekordmeister sollen geklärt worden sein.
Laut "Hamburger Abendblatt" lässt der FC Bayern die 40-Jährige aufgrund ihrer großen Verdienste bereits vorzeitig gen Norden ziehen. Das hätten finale Gespräche in München ergeben, nachdem sich der HSV und Krüger zuvor bereits auf einen Vierjahresvertrag geeinigt haben sollen.
Es heißt, Krüger hätte ihren Vertrag beim FC Bayern eigentlich mit dreimonatiger Kündigungsfrist auflösen können. Demnach wird sie nun aber bereits zum 1. Juli offiziell beim HSV anheuern, also einen Monat früher.
Und: Eine Ablöse verlangt der FC Bayern angeblich nicht.
Auch die privaten Pläne von Krüger sollen feststehen. Sie zieht dem Bericht zufolge zunächst alleine nach Hamburg, ihre Lebensgefährtin Nora Bohaimid wird mit dem gemeinsamen Sohn aber nachkommen.
Alle Beteiligten hätten sich darauf verständigt, dass die neue HSV-Sportvorständin nicht zwischen der Hansestadt und München pendelt, heißt es.
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Krüger soll sich vor allem auf die strategische Entwicklung des HSV konzentrieren und dabei eng mit Vorstandskollege Eric Huwer zusammenarbeiten.
Sie wird dem Vernehmen nach zwar auch die Transfer-Strategie der Rothosen vorgeben. Für die Umsetzung ist dann aber nach wie vor Sportdirektor Claus Costa verantwortlich.
Anders als beim FC Bayern soll Krüger beim HSV nicht nur im Hintergrund arbeiten, sondern auch ein Gesicht für die Öffentlichkeit werden. Beobachter sollen ihr diesen neuen Aspekt ihrer beruflichen Tätigkeit zutrauen.
Die gebürtige Oberbayerin hatte 2010 beim FC Bayern angeheuert und war dort die Karriereleiter schnell hinaufgeklettert. Einen hervorragenden Ruf genießt Krüger bei den Profis, den Verantwortlichen sowie allen Trainern, mit denen sie an der Säbener Straße zusammenarbeitete.






























