Nach Ablauf seines Vertrags bei Borussia Dortmund Ende Juni beendet Niklas Süle seine Profi-Karriere. Vorher packt der Noch-BVB-Profi, den auch schon während seiner Zeit beim FC Bayern eine Debatte um sein Übergewicht und seinen Lebenswandel begleitete, über seine Kilo-Tricks aus.
Trainer-Legende Jupp Heynckes habe die Profis des deutschen Rekordmeisters immer am Donnerstag zum Wiegen gebeten, schilderte Süle im Podcast "Spielmacher", in dem er auch das Ende seiner aktiven Laufbahn ankündigte.
Er habe dann schonmal den gesamten Mittwoch über nichts gegessen und sich schließlich mit Regenjacke in die Sauna gesetzt, offenbarte der 30-Jährige. "Am nächsten Morgen hatte ich dann zweieinhalb Kilo weniger, und die anderen sechs Tage habe ich gelebt wie ein ... Ich will es gar nicht sagen."
Trotz seines wenig professionellen Lebenswandels kann Süle, wenn er am Saisonende die Fußballschuhe an den Nagel hängt, auf eine erfolgreiche Karriere zurückblicken, mit unter anderem fünf Meistertiteln und dem Champions-League-Triumph 2020 mit dem FC Bayern.
"Das meiste habe ich mit meinem Talent geregelt", gab Süle offen zu: "Dass ich fast 110 Kilo hatte und trotzdem 35 km/h gelaufen bin, das ist mein Glück gewesen."
Seine Laufbahn empfinde er als "überragend", freue sich nun aber "unfassbar" auf die Zeit danach, bekannte der Familienvater.
Karriere bei FC Bayern, BVB und Co. macht Süle "dankbar"
Der Fußball habe ihm großes "Glück ermöglicht", sagte Süle: "Ich kann machen, was ich will." Über Geld und Zeit muss er sich keine Gedanken machen: "Hoffentlich sind alle gesund. Ich bin sowas von dankbar."
Der 49-malige Nationalspieler, der im DFB-Team schon seit Längerem keine Rolle mehr spielte und auch beim BVB zuletzt nur noch Reservist war, betonte: "Ich glaube schon, dass ich von der Qualität weiterhin Fußball spielen könnte. Da bin ich ganz fest von überzeugt. Von der Birne wird es schwieriger, das muss man wirklich sagen."
Trotz aller Erfolge hätte er hin und wieder "vielleicht ein bisschen Pech" und "negative Gedanken" gehabt. Oder ein "bisschen zu wenig gemacht einfach", sagte Süle.




























