Auf der Suche nach Verstärkungen für die neue Saison drohen Borussia Dortmund angeblich gleich zwei bittere Rückschläge: Für zwei Spieler, an denen der BVB Interesse zeigen soll, ist der Preis offenbar in die Höhe geschossen.
Unlängst brachte das Portal "CaughtOffiside" den derzeit vom FC Arsenal an Olympique Marseille verliehenen Ethan Nwaneri mit einem Wechsel zum BVB in Verbindung. Im Fall von Verteidiger-Talent Joane Gadou berichteten "kicker" und "Sky" sogar, dass sich die Schwarzgelben und der Youngster von Red Bull Salzburg bereits auf einen Wechsel geeinigt hätten. Bei beiden Personalien kommen nun allerdings schlechte Neuigkeiten ans Licht.
Der 19-jährige Gadou, dessen Vertrag bei RB Salzburg bis Ende Juni 2029 datiert ist, soll laut "Bild" zwar weiterhin ein Engagement im Ruhrgebiet anstreben, Salzburg soll der Zeitung zufolge seine Forderungen aber deutlich in die Höhe geschraubt haben. Nachdem zuletzt eine Sockelablöse in Höhe von 20 Millionen Euro im Raum stand, soll man in der Mozartstadt inzwischen etwa 25 Millionen Euro fordern - weitere Bonuszahlungen nicht inbegriffen.
"Hinter den Kulissen", so heißt es, arbeitet die BVB-Führung daher aktuell daran, den Preis noch zu drücken. Ziel sei weiterhin, dass der junge Franzose zu den Borussen wechsle. Den Schwarzgelben werden auch weiterhin die besten Chancen zugerechnet.
Ablöse dürfte den BVB vom Markt drängen
Noch drastischer ist die Diskrepanz angeblich im Falle von Nwaneri. Für den englischen U21-Nationalspieler (Vertrag bis 2030) soll Arsenal "CaughtOffside" zufolge rund 40 bis 45 Millionen Euro aufgerufen haben. Eine Summe, die für die Dortmunder wohl ohnehin schon eine Herausforderung darstellen dürfte, die laut "SportsBoom" aber nicht ausreichen wird, um das Rennen um den offensiven Mittelfeldspieler zu machen.
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Die Gunners werden Verhandlungen angeblich erst in Betracht ziehen, wenn eine Offerte im Bereich von 55 bis 60 Millionen Euro eintrudelt. Zudem soll man ein Rückkaufrecht und eine Weiterverkaufsbeteiligung fordern.
Der BVB müsste bei dieser Forderung wohl endgültig die Waffen strecken. Zumal Nwaneri zwar solide Zahlen aufweist, aber weder zu Beginn der Saison in London noch nach seiner Leihe zu OM im Januar einen Stammplatz innehatte.




























