Der 3:2-Sieg von Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt war der 306. Einsatz von Julian Brandt im Trikot des BVB: Maximal 307 können es noch werden, ehe der 30-Jährige nach rund sieben schwarzgelben Jahren im Sommer eine neue Herausforderung annehmen wird. Wo die Zukunft des Offensivspielers liegt, steht noch in den Sternen. An prominenten Optionen soll es allerdings nicht mangeln.
Als Julian Brandt am Freitag nach dem 3:2-Sieg des BVB gegen Eintracht Frankfurt, seinem letzten Heimspiel für die Borussen, nach seiner Zukunft gefragt wurde, ließ sich der gebürtige Bremer keinen Fingerzeig entlocken. Zumindest einen Zeitplan deutete Brandt, der Borussia Dortmund gegen die SGE als Kapitän aufs Feld geführt hatte, aber an.
"Ich bin da sehr geordnet", sagte er bei "Sky" zum Entscheidungsprozess: "In manchen Doppelpass-Runden wirft man dafür zwei Euro ins Sparschwein. Aber: Ich mache einen Schritt nach dem anderen. Das wird sich nicht bis in den August ziehen, das kann ich sagen."
Er habe "viele gute Ideen, viele Gedanken, aber es ist am Ende immer die Frage, was ist umsetzbar und vor allem, was macht auch Sinn. Am Ende soll es auch darum gehen, diese Sportart zu genießen und Spaß zu haben. Das ist für mich das Wichtigste", so der 48-malige deutsche Nationalspieler weiter.
Topklubs heiß auf BVB-Star Brandt
Viele Ideen hat auch die Gerüchteküche mit Blick auf Brandt: Das Portal "fussballdaten.de" nennt mit den spanischen Spitzenklubs Atlético Madrid und FC Barcelona sowie den Premier-League-Vereinen FC Arsenal und Aston Villa einige prominente Anwärter auf eine Verpflichtung des ablösefreien Brandts. Auch Fenerbahce aus Istanbul soll Interesse zeigen und sogar "ein überraschender Wechsel innerhalb der Bundesliga" wird ins Spiel gebracht.
Dass Brandt den BVB trotz einer erneut starken Saison mit elf Toren und vier Vorlagen verlassen wird, ist dem Bericht zufolge auch seinem hohen Gehalt geschuldet. Der Abgang soll demnach ein Gehaltsvolumen in Höhe von sieben bis acht Millionen Euro freimachen. Dieses wiederum will man in Dortmund angeblich nutzen, um "junge 'Wonderkid'-Kandidaten" zu verpflichten.
Brandt wiederum dürfte kaum Abstriche bei seinem nächsten Vertrag machen müssen. Da er ablösefrei wechselt, wird wohl sogar ein sattes Handgeld drin sein.































