Sportvorstand Max Eberl muss um seine Zukunft beim FC Bayern bangen. Insbesondere seine Transfer-Politik soll intern für Kritik sorgen.
"Sport1" zufolge bezeichnen Insider Eberls Kaderplanung aus dem vergangenen Sommer als "teilweise chaotisch".
Der 52-Jährige habe zu viel Geld ausgeben wollen, lautet demnach der Vorwurf in diesem Zusammenhang.
Und: Wären die von Eberl angeregten Transfers alle umgesetzt worden, so die Kritiker weiter, wäre es zu einer "Kostenexplosion" beim FC Bayern gekommen - und die Ersatzbank des deutschen Rekordmeisters nun überfüllt.
Insgesamt gehe Eberl nach Ansicht der internen Skeptiker zu sehr auf "Schmusekurs" mit Profis und vor allem dessen Beratern und zeige in Verhandlungen zu wenig Härte. (Zu) teure Vertragsabschlüsse seien die Folge. Auch der Ruf des FC Bayern in der Branche habe gelitten.
Eberl, dessen Vertrag in München nur noch bis Sommer 2027 datiert ist, stehe weiter unter genauer Beobachtung der Chefetage.
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Ob der frühere Gladbacher und Leipziger Manager seinen Job behalten und mit einer Verlängerung rechnen darf, soll auch im Lichte der kommenden Transferperiode entschieden werden. Dass Eberl langfristig beim FC Bayern bleibt, soll genauso wahrscheinlich sein wie das umgekehrte Szenario, nämlich, dass es spätestens 2027 zur Trennung kommt.
FC Bayern: Causa Eberl kommt im Aufsichtsrat auf den Tisch
Auf den Tisch kommen wird die Personalie schon am Montag bei der turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung, das berichtete nach dem "kicker" und weiteren Medien zuletzt auch die "AZ". Demnach wird der Kontrollgremium auch das Transfer-Budget für diesen Sommer festlegen sowie über mögliche Neuzugänge für die Außenverteidigerposition sowie in der Offensive sprechen.
Eberl selbst hatte sich zuletzt gegenüber "DAZN" offen für eine weitere Zusammenarbeit mit dem FC Bayern gezeigt.
"Jetzt haben wir, glaube ich, sehr, sehr gute Dinge auf den Weg gebracht. Ich fühle mich sehr, sehr wohl", sagte er vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain. "Man soll meinen Job bewerten. Und wenn sie meinen Job gut finden, dann bin ich auch bereit, länger bei Bayern zu bleiben."
































