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3:1-Erfolg beim FSV Mainz

Historischer Union-Sieg dank Eiskalt-Endspurt

Union Berlin bejubelt einen von drei Treffern
Union Berlin bejubelt einen von drei Treffern
Foto: © IMAGO/Matthias Koch
10. Mai 2026, 21:34

Marie-Louise Eta hat Fußball-Geschichte geschrieben und als erste Cheftrainerin einen Sieg in der Bundesliga gefeiert. Die 34-Jährige setzte sich mit dem 1. FC Union Berlin am 33. Spieltag beim FSV Mainz 05 mit 3:1 (1:0) durch. In ihrem vierten Spiel gelang endlich der ersehnte Erfolg.

"Natürlich sind wir sehr, sehr glücklich, dass wir in keinem einfachen Spiel so eine gute Leistung gezeigt haben und sich die Jungs mit einem Sieg belohnen konnten", sagte Eta bei DAZN. Auf ihren persönlichen Erfolg wollte sie nicht eingehen. "Man freut sich, man will Spiele gewinnen. Das war schon immer so", sagte Eta. 

Andrej Ilic brachte die Gäste in der 38. Minute in Führung. Ausgerechnet der Ex-Unioner Sheraldo Becker (48.) erzielte kurz nach dem Seitenwechsel den Ausgleich. Doch Oliver Burke (88.) und Josip Juranovic (90.+1) sorgten dann für den historischen Sieg im vierten Spiel unter Eta. Sie ist damit die erste Frau, die in der Bundesliga einen Club zu einem Erfolg führte. "Heute haben wir endlich den Sieg auch für sie geholt, weil sie einfach gute Arbeit leistet und sie hat es sich verdient", sagte Christopher Trimmel. 

Fischer gegen seinen Ex-Club

Für Aufsehen sorgte auch eine Protestaktion der Berliner Anhänger, die in der ersten Hälfte Tennisbälle auf den Rasen warfen und für eine mehrminütige Unterbrechung sorgten. Damit protestierten sie gegen die Spielansetzungen an Sonntagen.

Sportlich war die abschließende Partie des vorletzten Spieltags quasi bedeutungslos. Beiden Clubs war der Klassenverbleib nicht mehr zu nehmen, die Europapokal-Qualifikation war sowohl für die Mainzer als auch für die Berliner schon außer Reichweite.

Zumindest für Mainz-Coach Urs Fischer dürfte die Partie dennoch besonders gewesen sein. Der Schweizer war von Sommer 2018 bis November 2023 Coach von Union und führte den Club nicht nur erstmals in die Bundesliga, sondern auch in jeden der drei Europapokal-Wettbewerbe.

Zentner mit Comeback nach einem knappen halben Jahr

Erstmals seit dem 27. November stand wieder Robin Zentner im Tor der Gastgeber. Der Schlussmann fehlte monatelang wegen einer Adduktorenverletzung, rechtzeitig zum letzten Heimspiel dieser Saison gelang ihm nun das Comeback.

Zentner ersetzte Daniel Batz, von dem sich der FSV vor dem Anpfiff verabschiedete. Der 35-Jährige, der sich nach Club-Angaben gegen eine Vertragsverlängerung entschied, wurde dabei von den Fans lautstark mit Sprechchören gefeiert. Auch von Armindo Sieb, Maxim Leitsch und Niklas Tauer, deren Verträge im Sommer dem Vernehmen nach auslaufen, verabschiedeten sich die Rheinhessen.

Zentner erst stark, dann unglücklich

Zentner war auch schon früh gefordert, als er mit einem starken Reflex bei einem Kopfball von Ilic einen Rückstand verhinderte. Kurz nachdem FSV-Verteidiger Danny da Costa angeschlagen das Feld verlassen musste (16.), sorgten die Union-Fans mit ihren Tennisball-Würfen für eine minutenlange Unterbrechung.

Trotz der ungeplanten Pause blieben die Gäste das aktivere Team - und belohnten sich durch Ilic, der per Kopf die Führung erzielte. Zentner sah dabei nicht gut aus und flog an der Flanke von Vorlagengeber Aljoscha Kemlein vorbei. Die Mainzer blieben offensiv über weite Strecken der ersten Hälfte harmlos.

Becker trifft kurz nach Wiederanpfiff

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel: Becker sorgte nach einer mustergültigen Hereingabe von Paul Nebel für den Ausgleich. In der 57. Minute jubelten die 05er erneut, doch der sehenswerte Treffer von Stürmer Phillip Tietz wurde nach Überprüfung wegen einer Abseitsposition aberkannt. 

Danach bemühten sich beide Teams zwar, ein Tor blieb bis zur Schlussphase aus. Dann schlugen Burke und Juranovic für die Köpenicker spät zu.

34. Spieltag
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SV Werder Bremen
SV Werder Bremen
SV Werder
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Borussia Dortmund
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1. FC Heidenheim 1846
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Heidenheim
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1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Mainz 05
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#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern332751117:358286
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB33217568:343470
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig33205865:432265
4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart33187869:472261
5TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim33187865:481761
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen33177967:462158
7SC FreiburgSC FreiburgFreiburg331281347:56-944
8Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt3311101259:63-443
9FC AugsburgFC AugsburgAugsburg331271445:57-1243
101. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05339101442:53-1137
11Hamburger SVHamburger SVHamburger SV339101439:53-1437
121. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin33991540:58-1836
13Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach338111438:53-1535
141. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln337111548:58-1032
15SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder33881737:58-2132
16VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg33681942:68-2626
171. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim33681941:70-2926
18FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli33681928:57-2926
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1FC Bayern MünchenHarry Kane1033
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3Borussia DortmundSerhou Guirassy116
Bayer LeverkusenPatrik Schick416
5FC Bayern MünchenLuis Díaz015
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