Der FC Schalke 04 kann offenbar weiterhin auf das Engagement des langjährigen Klub-Chefs Clemens Tönnies als Sponsor bauen.
Wie die vereinsnahe "WAZ" berichtet, bleibt das zum Tönnies-Imperium gehörende Unternehmen Böklunder drei weitere Jahre lang Premiumpartner des Zweitliga-Meisters.
Es heißt, die Unterschriften unter den neuen Vertrag seien bereits erfolgt. In Kürze werde die Einigung demnach auch offiziell vom Verein vermeldet.
Schalke, heißt es weiter, profitiere finanziell massiv von dem Deal: Böklunder soll wegen des Aufstiegs deutlich mehr als bisher zahlen. Eine Summe von mehreren Millionen Euro steht im Raum.
Böklunder und der FC Schalke 04 sind bereits seit 2001 verbandelt. In diesem Jahr hatte Tönnies auch den Posten als Aufsichtsratschef der Königsblauen übernommen. 2020 beendete der 69-Jährige zwar nach Fan-Protesten seine Tätigkeit auf Schalke, Böklunder blieb aber Sponsor.
2024, als Schalke den Abstieg in die 3. Liga nur knapp abgewendet hatte, verlängerte das Unternehmen letztmals seinen Vertrag mit den Knappen - dem Vernehmen nach für einen hohen sechsstelligen Betrag im Jahr.
Clemens Tönnies' Sohn Maximilian bezeichnete das Engagement damals als "Herzensangelegenheit" und schwärmte: "Schalke ist Teil unserer DNA, ein Familienmitglied. Und das wird der S04 auch immer bleiben."
FC Schalke 04: Wirbel um mögliches Tönnies-Comeback
Die Schalker Ultras attackierten Tönnies mit Spruchbändern, auf denen Beleidigungen wie "Schweinepriester", "Rassist" oder "Ekelschwein" zu lesen waren.
Eine mächtige Gruppe bestehend aus ehemaligen Funktionären, den früheren Cheftrainern Huub Stevens und Peter Neururer sowie einigen Top-Sponsoren verurteilten die Schmähplakate und forderten rechtliche Schritte von der Schalker Vereinsführung.
Diese teilte mit, Schalke stehe "als eingetragener Verein für Meinungsfreiheit und gelebte Diskussionskultur". Und: "Weder Plakate, die Einzelpersonen beleidigen, noch Briefe, die innerhalb kürzester Zeit bewusst an Medien gegeben werden, helfen Schalke dabei, seine Ziele zu erreichen."






























