Dass Albert Riera auch 2026/27 noch Trainer von Eintracht Frankfurt ist, glauben wohl selbst die kühnsten Optimisten nicht mehr. Der Spanier kassierte beim 2:3 gegen den BVB die fünfte Pleite im 13. Bundesliga-Spiel als Coach der SGE. Sogar Gerüchte um einen Rauswurf vor dem Saisonfinale kursieren in den Medien. Das gilt auch für die Namen möglicher Nachfolger. Nun kam ans Licht, von welchem Übungsleiter die Hessen "träumen" sollen.
Eintracht Frankfurt "träumt so ein bisschen von Roger Schmidt", führt Sportchef Walter M. Straten bei "Bild Sport" aus. Einen Konter setzt es direkt von Ex-Nationalspieler Thomas Helmer, der erklärt, er habe gehört, Schmidt wolle keinen Trainerposten mehr übernehmen. Zudem nennt Straten die bereits mehrfach gehandelten Oliver Glasner und Adi Hütter, die in der Vergangenheit bereits Erfolge mit den Frankfurtern feiern konnten.
Glasner, der 2022 die Europa League mit der SGE gewann, steht derzeit bei Crystal Palace unter Vertrag. Den Klub führte der Österreicher 2025 zum Sieg im FA Cup, 2026 steht er den Eagles zudem im Finale der Conference League. Schon Anfang des Jahres verkündete Glasner allerdings, seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen.
Hütter, der in Diensten der Eintracht 2019 und 2021 zum Trainer der Saison gewählt wurde, steht hingegen aktuell ohne Klub da. Im Oktober 2025 musste er seinen Hut bei der AS Monaco nehmen.
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Mit Schmidt taucht nun ein neuer Name auf. Der 59-Jährige trainierte zuletzt bis zum August 2024 SL Benfica aus Lissabon. Seit Oktober 2025 ist er als Global Sports Director für die japanische J.League zuständig. Im deutschen Fußball sammelte Schmidt als Trainer von Preußen Münster, dem SC Paderborn oder Bayer Leverkusen reichlich Erfahrung.
Schon im Januar legte übrigens Dietmar Hamann den Frankfurtern einen Vorstoß bei Schmidt ans Herz: "Von den Trainerkandidaten, die gehandelt werden, fände ich für die Eintracht Roger Schmidt am besten. Ich weiß nicht, ob er seinen Berater-Job in Japan aufgeben will, aber ich würde zu Schmidt tendieren", schrieb Hamann damals in seiner "Sky"-Kolumne. Als Nachfolger des zuvor entlassenen Dino Toppmöller schüttelten die Hessen allerdings Riera aus dem Ärmel.





























