Mit einem 2:0-Sieg über Bröndby IF tütete der dänische Klub Aarhus GF am Sonntag erstmals seit 40 Jahren wieder den Gewinn der Meisterschaft ein. Mittendrin freute sich ein Angreifer, der einst im Nachwuchs des BVB als großes Talent galt: Janni Serra.
Die vergangenen Saisons stellten einen echten Knick in der Karriere von Janni Serra dar. Der gebürtige Hannoveraner wechselte im Sommer 2023 nach vier starken Spielzeiten, in denen er von 2018/19 bis 2022/23 für Holstein Kiel und Arminia Bielefeld insgesamt 47 Tore in 151 Pflichtspielen schoss, nach Dänemark. Bei Aarhus GF brachte der 28-jährige Offensivspieler seine PS aber zu selten auf den Rasen.
Abhilfe sollte im Sommer 2024 eine Leihe zum 1. FC Nürnberg schaffen, bei den Franken konnte Serra aber ebenfalls kaum Eindruck hinterlassen. Auch die Rückkehr nach Aarhus gestaltete sich desaströs: Serra durfte maximal als Joker ein paar Minuten absolvieren, im September und Oktober 2025 verzichtete der Trainer sogar komplett auf seine Dienste - dann ging es plötzlich wieder bergauf.
Ab November 2025 stand Serra wieder regelmäßig auf dem Platz, in der in Dänemark üblichen Meisterrunde wurde der ehemalige Nachwuchsspieler des BVB dann sogar endlich wieder in die Startformation beordert, was er mit zwei wichtigen Treffern beim 2:1 gegen Viborg FF zurückzahlte.
Am Sonntag blieb Serra dann zwar erneut nur die Jokerrolle, den ersten Titel seiner Profikarriere darf sich der Angreifer dennoch ans Revers heften.
Auch Ex-BVB-Wunderkind Moukoko blüht auf
Einen Spieltag vor dem Ende führt Aarhus nach dem Erfolg gegen Bröndby die Tabelle mit vier Zählern an, der sechste Meistertitel der Vereinsgeschichte ist den Dänen nicht mehr zu nehmen.
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Vom Gewinn der Meisterschaft war der Titelverteidiger in Dänemark 2025/26 hingegen historisch weit entfernt. Der FC Kopenhagen, bei dem mit Youssoufa Moukoko und Thomas Delaney ebenfalls zwei Ex-Dortmunder spielen, musste erstmals in seiner Geschichte in der Abstiegsrunde antreten.
In dieser hatten die Hauptstädter immerhin wenig Probleme und auch Moukoko blühte endlich etwas auf. Nach einer insgesamt enttäuschenden Spielzeit traf der jüngste BVB-Profi aller Zeiten in der Abstiegsrunde bei fünf Einsätzen fünfmal. Beim jüngsten 4:0 gegen Silkeborg knipste der 21-Jährige nach seiner Einwechslung.
































