Am Sonntag feierte der 1. FC Heidenheim einen 3:1-Sieg gegen den 1. FC Köln und feuerte damit die Hoffnung an, am letzten Spieltag doch noch Relegationsrang 16 zu erobern. Anteil am Erfolg hatte Keeper Frank Feller, der überraschend den Vorzug vor BVB-Leihgabe Diant Ramaj erhielt. Auf Seiten der Kölner setzte es zudem einen Dämpfer für einen Spieler, den die Domstädter vom FC Bayern geliehen haben.
Dass Heidenheim mit Frank zwischen den Pfosten beim 1. FC Köln antrat, kam eher unerwartet. Der 22-Jährige hütete 2025/26 zuvor nur beim 0:2 gegen Werder Bremen den Kasten des FCH, als der vom BVB geliehene Ramaj krankheitsbedingt passen musste.
Am Rande des Siegs am Geißbockheim äußerte sich Coach Frank Schmidt zu den Gründen des Torwartwechsels: "Frank Feller ging als potenzielle Nummer eins in die Vorbereitung, dann verletzt er sich und fällt monatelang aus. Zuletzt war er im Training leistungsmäßig auf absolutem Top-Level. Jetzt ist es ja nicht so, dass wir viele Auswärtsspiele gewonnen haben. Aber wir müssen heute gewinnen. Wir belohnen ihn für die Leistung, die er gezeigt hat. Und ein Quäntchen Glück kann er uns auch zurückbringen."
BVB-Leihgabe wurde über Ausbootung informiert
Ramaj sei von der Entscheidung allerdings keinesfalls kalt erwischt worden. betonte Schmidt: "Er hat damit gerechnet, weil wir sehr klar in der Kommunikation sind. Wir labern nicht rum und lassen die Spieler im Unklaren, sondern wir sagen immer, wie es ist. Auch wenn es scheiße ist, dann sagen wir, dass es so ist. Davon leben wir, von diesem Teamgeist."
Ob Ramaj überhaupt noch einmal für Heidenheim spielen wird, steht damit in den Sternen. Nach der Saison endet die Leihvereinbarung mit dem BVB.
Dort steht der 24-Jährige noch bis zum Sommer 2029 unter Vertrag und galt als Keeper der Zukunft. Allerdings hat er mit Gregor Kobel einen Torwart vor der Nase, an dessen Nummer-eins-Status es keine Zweifel gibt.
Einen Rückschlag setzte es am Sonntag auch für Felipe Chavez, der derzeit vom FC Bayern an den 1. FC Köln verliehen ist.
Der 19-Jährige, der zuletzt immer mehr Spielzeit bei den Kölnern erhielt, fehlte gänzlich im Kader. Der "Geißblog" geht davon aus, dass dies sportliche Gründe hatte.
Dass der Effzeh eine kolportierte Kaufoption im mittleren einstelligen Millionenbereich für Chavez ziehe, sei daher nicht wahrscheinlich.































