Der ehemalige Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher steht vor einem Wechsel nach Polen. Doch seine Rückkehr ins Nachbarland ist noch immer nicht in trockenen Tüchern. Nun heißt es immerhin: Ein Durchbruch sei erzielt worden.
Noch sind nach Informationen von "sport.pl" die internen Diskussionen im polnischen Skisprungverband, ob Stefan Horngacher einen Vertrag unterzeichnen wird, nicht beendet. Aber: Dem Portal zufolge sei nun ein "Durchbruch" erzielt worden.
Demnach könnten all jene Funktionäre im Vorstand, die einer Rückkehr des Österreichers zum polnischen Verband skeptisch gegenüberstehen, überstimmt werden.
Endgültig werde die Zukunft von Horngacher nach dem 13. Juni, dem Tag der Wahl des neuen Verbandspräsidenten, entschieden. Dem Bericht zufolge hat Apoloniusz Tajner beste Karten, den Posten zu bekommen, da er offenbar keine Gegenkandidaten fürchten muss. Eine der ersten Amtshandlungen werde es sein, die Trainerfrage endgültig zu klären.
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Zuvor hatte Skisprung-Legende Adam Malysz angekündigt, seinen Posten als Verbandschef nach insgesamt vier Jahren im Sommer räumen zu wollen. "Meine Vorstellung davon, wie die Zukunft aussehen soll, stimmt nicht mit der des Vorstands überein, daher lautet meine Entscheidung: Nein, ich werde nicht zur Wiederwahl antreten", so der 48-Jährige.
Skispringen: Horngacher in der Warteschleife
Malysz hatte im Hintergrund lange an einer Horngacher-Verpflichtung gewerkelt, der Ex-Bundestrainer hat sogar schon "sehr intensiv mit Maciek Maciusiak und Michal Dolezal am kompletten Plan für die Vorbereitung auf die neue Saison gearbeitet", wie er am Freitag gegenüber "Radio ZET" verriet.
Malysz hatte zudem im Interview mit dem TV-Sender "Polsat" erklärt, er überlasse die Horngacher-Entscheidung "dem neuen Vorstand".
Stefan Horngacher hatte bereits zwischen 2016 und 2019 als Nationaltrainer in Polen gearbeitet. Seine Rückkehr, diesmal als Sportdirektor, schien eigentlich beschlossen, selbst ein Termin für die Verkündung des Deals stand fest.

