Aaron Rodgers hat sich noch nicht entschieden, ob er seine Karriere in der NFL und bei den Pittsburgh Steelers fortsetzen will. Einen Hall-of-Famer stört das gewaltig.
Rodgers hat die Steelers in seiner ersten Saison in Pittsburgh am Ende in die Playoffs geführt, anschließend aber wie zuletzt üblich seine Zukunft offen gelassen. Auch ein Auftritt in der "Pat McAfee Show" vor kurzer Zeit brachte keinen Aufschluss. Für eine Steelers-Legende ist das nicht akzeptabel.
Rod Woodson, der elfmal in den Pro Bowl und ultimativ in die Pro Football Hall of Fame gewählt wurde, hat sich nun zur Lage des Quarterbacks geäußert und seine Frustration zum Ausdruck gebracht.
Woodson sagte in der "Rich Eisen Show": "Wird er spielen? Ganz ehrlich, ich hab’s langsam satt. Hört zu: Wenn er spielen will, dann soll er sagen, dass er spielt und zurückkommt. Und das Team sollte nicht auf Aaron Rodgers warten. Sie müssen nach vorne blicken."
Woodson genervt von Ex-Packers-Quarterbacks
Bereits im vergangenen Jahr ließ Rodgers mit einer Entscheidung lange auf sich warten. Nach zwei Jahren bei den Jets, die nicht wirklich von Erfolg gekrönt waren, gab er den Steelers erst im Juni die Zusage für einen Einjahresvertrag. Und damals hatte er noch erklärt, dass er sich "ziemlich sicher" gewesen sei, dass 2025 seine letzte Saison sein sollte. Im Anschluss stellte er seine eigene Aussage jedoch mehrfach infrage.
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Steelers-General-Manager Omar Khan sagte derweil Ende Februar beim NFL Combine in Indianapolis, dass er zwar offen für eine weitere Saison mit Rodgers sei, es jedoch noch keinerlei Gespräche darüber mit dem QB gegeben hat. Und gemessen an Rodgers' jüngsten Aussagen gegenüber McAfee Anfang März hat sich das wohl bis jetzt auch nicht geändert.
Für Woodson steht derweil fest, dass die Steelers ohne Rodgers voranschreiten sollten. Und generell ist er offenbar genervt von Ex-Packers-Quarterbacks: "Was ist bloß los mit diesen Ex-Quarterbacks der Green Bay Packers, dass man ständig über sie reden muss? Denn bei Brett Favre war das jahrelang genauso. Erinnert ihr euch, wie wir ständig über Brett Favre reden mussten, immer und immer wieder über Brett Favre."



































